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Agro Businessclub Westland
Die Robotisierung der O&G-Branche

Mit Robotern kann man Personal ersetzen und Arbeitskosten reduzieren. Das ist aber laut Richard van der Linde von dem Roboterbauer FTNON nicht am wichtigsten. Die Digitalisierung der Branche geht weiter und die Qualität und die Rückverfolgbarkeit werden immer wichtiger, erzählte er letzte Woche während eines Treffens des Agro Businessclubs Westland. Die Möglichkeiten werden immer größer, erklärte Herbert ten Have von Delft Robotics. Diese Firma entwickelt künstliche Intelligenz für unter anderem die O&G-Branche.

Das Treffen fand bei Rabobank Westland statt.



Robotisierung. Es gibt viele Geschichten. Zwei Computer, die eine sehr komplizierte Sprache entwickeln, so dass man den Stecker herauszieht, Rechenzentren wo keine Leute arbeiten und eine Zukunft in der wir von den Geräten regiert werden. Die Robotisierung der O&G-Branche wurde gestern während dem Treffen des Agro Businessclubs Westland besprochen.

Richard van der Linde gründete während  seiner Studentenzeit Lacquey, bekannt von der Paprika-Sortieranlage mit präzisen Greifer, die bei Haluco und Combilo steht. 2015 wurde die Firma übernommen und als Teil von FTNON stehen nun Salate und Kohl zentral. Laut den Berechnungen von Richard ist die rezent entwickelte Maschine ein geschlossener Business Case.

IKT in der Frischebranche

Er nennt die großen Spieler aus dem Technikbereich, wie Amazon und Google, die sich auf den Frischemarkt begeben. "Diese große Spieler werden die Regeln bestimmen. Sie stellen hohe Anforderungen an die Digitalisierung und die Qualität", sagt er vorher. "Die Informationen über die Herkunft des Produktes und wie es verarbeitet wurde, werden immer wichtiger." Das ist seiner Meinung nach der Mehrwert der Maschinen.


Ronald Grootscholten zählt fünf neue Namen auf der Mitgliederliste des Klubs


Richard van der Linde, FTNON

Warum Salat?
FTNON richtet sich auf die Salatbranche, das hat mehrere Gründe: die riesige Produktmenge weltweit, die großen Spieler und die Möglichkeiten, um einen Mehrwert hinzufügen zu können: der Preis eines Salatkopfes ist nur ein Bruchteil von dem Preis eines Mahlzeitsalates. Außerdem ist es eine schwierige Branche: die Produkte sind alle verschieden. Die Hygiene-Anforderungen an die Maschinen sind hoch. Die Zahl der Konkurrenten ist daher beschränkt. Der Betrieb hat eine Maschine entwickelt, die das Salatherz fünfmal schneller und vier Prozent genauer entfernen kann. Die fünf Kameras machen ein genaues 3D-Modell von jedem Salatkopf. Die Maschine ist in den Niederlanden und in den VS inzwischen bei den großen Salatverarbeitern im Einsatz. Richard wird erwartungsgemäß die kommende Zeit mehr Maschinen verkaufen. Danach richtet der Betrieb sich auf das Entfernen des Herzens aus den Kohlen. "Das geht mühsam von Hand und es werden große Mengen verarbeitet", erklärt er die Wahl.


Der Unterschied in Wert eines Kopfsalates im Vergleich zu einem Mahlzeitsalat

Lernen
Einerseits das Ausführen der Handlungen, andererseits, wie kann eine Maschine mit allen Produkten und Informationen umgehen? Damit beschäftigt sich Herbert ten Have von Delft Robotics. Die Firma hat sich spezialisiert auf die Entwicklung von Systemen, die auf der Basis von 3D-Vision mit variablen Produkten umgehen können: verschiedene Kartons zum Beispiel.

"Es ist unmöglich, dass ein Roboter alle Paprikas kennenlernt", erzählt Herbert. "Oder alle Formen der Phalaenopsis. Dafür sind die Produkte zu divers." Dazu gehört Deep Learning. Der Betrieb entwickelt Algorithmen, die dank der künstlichen Intelligenz immer besser werden. Das Ergebnis ist Software, die zum Beispiel die Phalaenopsisknospen und -blüten zählen kann, besser als der Mensch. "Wenn man ein Bild macht, können wir das in Information umsetzen", erklärt Herbert.


Herbert erklärt, dass das Sammeln der Informationen zum ersten Schritt gehört. "Wenn man diese Information hat, muss man noch den richtigen Greifer haben, um die Bewegung ausführen zu können. Die Integration ist wichtig: Das Gerät sollte in einer feuchten, warmen Umgebung funktionieren." Der Business Case sollte stimmen. "Wir kreiern im Auftrag die Umsetzung von Bild in Informationen."


Nach dem Treffen fand ein Umtrunk statt. Auf dem Bild Richard van der Sande von Certhon, Ted Vollebregt von Klasmann Deilmann und Gert-Jan van Geest


Gerard van den Bos, Cargoboss / Van Daalen, Ronald Arkestijn von Zyon Group und Ronald Hirschmann von ABN Amro


Cees Uitbeijerse von BDO Accountants und Peter Quist von Westland Partners 


Jan-Willem de Vries von Wageningen UR, Herbert ten Have von Delft Robotics und Henriëtte Hoogstad-Bakker, ING Grootzakelijk


Ronald Grootscholten von FlorPartners, Martijn van Andel von Jem-ID und Bert van Ruijven von Arcadia Chrysanten 


Kees van Geest, Robin Berendse von Yeald, 


Herwi Rijsdijk, ABC Westland, Edwin Vanlaerhoven, Best Fresh Group und Piet Zwinkels, Zwinbrothers


Marcel Kortekaas, Looye Kwekers, John Duynisveld von ERP 


Menno Reijgersberg von ERP und Ger van Burik, Holland Fresh Group



Erscheinungsdatum: 13.09.2017

 


 

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