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Jan Prinsen, Belgian Fresh Food Institute:
''Russland vermisst unser Obst gar nicht''

Nach dem russischen Boykott des belgischen und niederländischen Obstes und Gemüses dachte man, dass es in Russland problematisch sein sollte die Regale in den Läden zu füllen. Das stimmt aber nicht, laut Jan Prinsen des belgischen Instituts für Frischeprodukte (Belgian Fresh Food Institute). "Ich bin gerade aus Russland zurückgekehrt. In Russland habe ich Läden und Märkte besucht um die Lage im O&G-Bereich einschätzen zu können. Ich war erstaunt zu sehen, dass die russischen Läden ein komplettes O&G-Sortiment anbieten, mit einer ziemlich guten Qualität."





"Die Zitrusfrüchte in den Regalen stammen größtenteils aus Spanien und Marokko. Die Orangen der Sorte Monna Lisa waren qualitativ ziemlich schön. Auf einem großen überdachten Markt gab es viele Marktstände mit Obst und Gemüse. Die Verkäufer präsentieren die Produkte sehr schön," so Jan, dem ist der ehemaligen Direktor der Colruyt Gruppe. Es fiel ihm auf, dass Tomaten in Russland separat verpackt werden.


Jan Prinsen



"Russland ist deutlich ein Markt für großes Obst, ich haben noch nie solche dicke Radieschen gesehen. Auf dem Markt fehlen die speziellen Varietäten nicht, es gab zum Beispiel orange Zitronen aus Usbekistan. Es gibt bestimmt keinen Mangel an Äpfeln und Birnen. Wenn der Boykott irgendwann zu Ende geht, wird es für die Belgier und die Niederländer es nicht einfach sein, hier wieder Absatzmöglichkeiten zu bekommen," meint Jan.


Orange Zitronen aus Usbekistan; Tomaten separat verpackt; Orangen der Sorte Monna Lisa; dicke Radieschen



Für weitere Informationen:
Jan Prinsen
Belgian Fresh Food Institute

Quelle: www.belgianfreshfoodinstitute.be

Erscheinungsdatum: 16.05.2018

 


 

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