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Gemüseproduzent Vitfrisch im Umschwung zwischen Winter- und Frühjahrserzeugnissen

''Anfang April genügend Fruchtgemüse, um Bedarf zu decken''

Die Versorgung mit heimischem Kohl und Freilandgemüse verliert u.a. wegen dem Temperaturanstieg allmählich an Bedeutung. Deshalb sind die Gemüseproduzenten bereits in der Vorbereitung auf die Saison der Gewächshaus-Erzeugnisse. Auch die Absatzgenossenschaft Vitfrisch befindet sich momentan im Umschwung und erwartet in zwei bis drei Wochen das erste Fruchtgemüse aus den regionalen Gewächshäusern auf den Markt zu bringen. Zuerst müssen aber die letzten Partien der laufenden Wintersaison noch vermarktet werden. 

Wie alle Gemüse-Vertriebe erlebe auch die Vitfrisch eG bisher eine schwierige Freilandsaison. Das Kohlgeschäft läuft schon seit Anfang der Winterzeit dramatisch mit katastrofalen Überangeboten. ''Die Lagerbestände mit heimischem Rot- und Weißkohl sind da und drücken weiterhin auf dem Markt. Da ist momentan noch keine Entlastung zu beobachten'', so Geschäftsführer Christian Pielken. Darüber hinaus hatten die Partnerbetriebe in Süd-Europa in den letzten Wochen mit Qualitätsproblemen und Warenknappheit zu kämpfen. Der Wirsingkohl war die positive Ausnahme: die norddeutschen Bestände sind bereits abgeerntet worden und deshalb sind wir auf spanische, französische und italienische Erzeugnisse umgestellt. Obwohl es auch hier bei vereinzelten Partien violettfarbigen Blätter gab, reagiert der Wirsing nicht so stark wie Blumenkohl oder Brokkoli auf Kälte-Einfluße. Infolgedessen ist die Warenversorgung bedarfdeckend und die Preise recht normal zu dieser Zeit.''


Herr Pielken zeigt eine Kiste mit sechs frischen Wirsingköpfen

Fruchtgemüse
Da die Temperaturen momentan allmählich ansteigen kommen allmählich die typische Frühjahrserzeugnisse in Fokus der Kunden. Bald seien die regionale unter Glas-Produzenten in der Lage, Fruchtgemüse aus eigenem Anbau anzubieten. Pielken: ''Jetzt beziehen wir die Ware vorrangig noch aus Spanien aber in den nächsten zwei bis drei Wochen wird sich dies sukzessive massiv ändern und werden wir die ersten Tomaten und Gurken auf den Markt zu bringen. Bei Gurken erwarten wir Anfang April bedarfdeckend Erzeugnisse aus Glashäusern anbieten zu können.''



Mini-Gemüse wie Snack-Tomaten und Salatgurken werden heutzutage weiterhin im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) platziert. Pielken: ''Die deutsche Gurkenproduktion ist in den letzen Jahren aber etwas stabilisiert. Die Produktion von Salatgurken ist vor allem in den Benelux zu benennen. Das Wachstumspotenzial ist da und wird auch von den Produktionsbetrieben erkannt. Denn im Tomatenbereich geht der Trend ebenfalls in Richtung aromatische, Cocktail-Erzeugnisse mit einem höhen Brix-Gehalt wie die Lyterno.'' Eine ähnliche Tendenz gibt es jedoch auch beim Freilandgemüse wo vor allem farbige Sorten wie violetter Blumenkohl und roter Spitzkohl sich allmählich durchsetzen. ''Die Züchter bzw. die Händler versuchen immer neue Varietäten oder andersfarbige Sorten in verschiedenen Größen und Sortierungen auf den Markt zu bringen, um den etwas stagnierenden Markt für Freilandgemüse für die Verbraucher interessant zu machen.'' 

Weitere Informationen
Vitfrisch eG
Standort Soest
Sassendorfer Weg 19
59494 Soest
Tel.: 02 92 1 / 893 - 110
Fax: 02 92 1 / 893 - 260



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