×
Erhalten Sie schon unseren täglichen Newsletter?
env Die Nachrichten auf unserer Website sind 24 Stunden und sieben Tage die Woche kostenlos für Sie zugänglich. Zudem können Sie unseren Newsletter, der fünf mal die Woche veröffentlicht wird, kostenlos abonnieren.

Abonnieren    Ich bin schon abonniert



Ankündigungen

StellenbörseMehr »

Top 5 - Gestern

Top 5 - letzte Woche

Top 5 - im letzten Monat

Andere NachrichtenMehr »

Wirtschafts-NewsMehr »



Rewe: Mit Kauf von Bananen Lebens- und Umweltbedingungen in Anbaugebieten verbessern

Der Großteil der in Deutschland verkauften Bananen stammt aus Mittel- und Südamerika. In den Anbaugebieten herrschen jedoch oft geringe soziale und ökologische Standards. Das will REWE ändern: Mit dem REWE Group-Bananenfonds unterstützt das Unternehmen soziale und ökologische Projekte in Costa Rica und Panama, um die Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen vor Ort zu verbessern. Vom 14. bis zum 26. August können REWE- und nahkauf-Kunden mit dem Kauf von Bananen dieses Engagement unterstützen: Für jedes verkaufte Kilo Bananen gehen 10 Cent an den Bananenfonds.

Bereits seit 2007 engagiert sich die REWE Group für eine nachhaltigere Produktion von Bananen und finanziert lokale Projekte in den Anbauländern, seit 2013 mit dem eigens gegründeten Bananenfonds. Mehr als 1,5 Millionen Euro hat die REWE Group dem Fonds bereits zur Verfügung gestellt, um damit ökologische und soziale Projekte zu fördern, die die Umwelt- und Lebensbedingungen vor Ort verbessern. Der Fokus liegt dabei auf Erziehung und Jugendarbeit, medizinischer Versorgung, Infrastruktur und Artenvielfalt. Die Auswahlkriterien für Projekte, die Unterstützung aus dem Bananenfonds erhalten sollen, haben Vertreter aus lokalen Nichtregierungsorganisationen (Zivilgesellschaft, Umweltschutzverbände, Arbeitnehmervertretungen u. a.) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der REWE Group erarbeitet.

Lokale Organisationen können sich mit ihren Projektideen im Rahmen von Ausschreibungen bewerben, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit/International Service (GIZ-IS) GmbH durchgeführt werden. Die Projektanträge werden anhand der abgestimmten Auswahlkriterien ausgewertet und einem Beirat aus Vertretern von Chiquita, Dole, Fyffes, der Caritas Costa Rica und der REWE Group zur Prüfung und Bewilligung vorgelegt. Umgesetzte Maßnahmen werden von der GIZ-IS vor Ort intensiv betreut und kontrolliert.

14 Projekte sind bereits abgeschlossen, 11 Projekte befinden sich in der Umsetzung und 16 Projekte in der Planung. In Waldeck, Costa Rica, wurde beispielsweise das Gesundheitszentrum renoviert und erweitert. Neue medizinische Geräte stellen sicher, dass die Menschen vor Ort untersucht und behandelt werden können. Ebenfalls neue medizinische und zahnmedizinische Geräte gab es für die Klinik in Puerto Viejo de Sarapiquí, Costa Rica. Mit ihnen können Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten für die 20.000 Bewohner des Ortes und die naheliegenden Gemeinden sichergestellt werden. In der Gemeinde La Colonia wurde eine Pumpstation gebaut, um die Anwohner mit frischem Trinkwasser zu versorgen und in Waldeck sowie in La Perlita wurden Sport-, Freizeit- und Erziehungsangebote für Kinder und Jugendliche eingerichtet. Um das Aussterben bedrohter Schildkröten zu verhindern, widmete sich zudem ein Projekt in San San Pond Sak, Panama, dem Bau von Gehegen zum Schutz der Schildkrötennester und -eier.

Im Aktionszeitraum der Bananenwochen wird für jedes Kilo Bananen unabhängig von der Marke gespendet. REWE bietet unter der Eigenmarke „REWE Beste Wahl“ beispielsweise Bananen mit dem blau-weißen PRO PLANET-Label an. Das Siegel ist eine verlässliche Orientierungshilfe für Verbraucher, die mit ihrem Einkauf auch etwas für die Umwelt und die Sozialverträglichkeit von Produkten tun wollen. Bei den PRO PLANET-Bananen setzt die REWE Group auf eine Zertifizierung der Erzeuger mit dem Siegel Rainforest Alliance Certified nach dem SAN-Standard für nachhaltige Landwirtschaft. Die Zertifizierung auf höchstem Niveau ist Voraussetzung dafür, dass die Bananen das PRO PLANET-Label erhalten. Zusätzlich müssen weitere Kriterien erfüllt werden.

Quelle: Rewe Group

Erscheinungsdatum: 10.08.2017

 


 

Weitere Nachrichten in dieser Branche:

11.12.2017 Es ist schwierig die Verbraucher zu überzeugen, dass überreife Bananen appetitlich bleiben
08.12.2017 120 Kilo Kokain in Bananenkisten in Leverkusen
08.12.2017 Babybananen profitieren von einem geringen Angebot an konventionellem Produkt
01.12.2017 "Wir haben Ausfälle von bis zu 50 Prozent"
22.11.2017 Ungleichheit zwischen Frau und Mann in der Bananenbranche
20.11.2017 ''Geben Sie uns 1,02 Euro pro Karton mehr''
17.11.2017 "Wasserknappheit kann für den Bananensektor das 'Aus' werden"
16.11.2017 Mexikanische Produzenten wollen Tabascos Kochbananen für die EU ohne Tarife
14.11.2017 Bananen sind Beispiel der "hyper-optimalisierten Nahrungsproduktion."
14.11.2017 Ecuador: Bananenproduzenten bekommen nicht immer den Festpreis
13.11.2017 Dunkle Zeiten durch Preiskampf und drohender Schimmelkrankheit TR4
10.11.2017 "Standardkartons für Bananen werden immer weniger"
09.11.2017 Chiquita wurde zur beliebteste Bananenmarke amerikanischer Eltern gewählt
01.11.2017 Kambodscha wil "Hühnerei" Bananen exportieren
30.10.2017 REWE verkauft Bananen nur noch unverpackt
26.10.2017 Maola stellt neue pflanzliche Milch von pürierten Bananen vor
24.10.2017 Neues System bringt frischere Bananen in Key Food Store
23.10.2017 FAO startet Programm zur Fusariumbekämpfung in Bananen
20.10.2017 Bananenbauern nehmen Beschwerden von Arbeitern in Ecuador ernst
17.10.2017 Aldi Nord und Aldi Süd treten World Banana Forum bei