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Miguel Sanz von Naranjas Miguelito über die Situation der Zitrusfrüchte in Andalusien nach den Stürmen:

Sonne zurück in Andalusien, aber Zitrussektor bleibt vorsichtig

Nach wochenlangen Stürmen mit Starkregen und heftigem Wind ist das schöne Wetter vorerst zurück in Andalusien. Diese Unwetter haben den Gartenbau schwer getroffen. Im Zitrussektor herrscht große Unsicherheit über die Ernte. Man befürchtet Qualitätsprobleme bei den Früchten in den kommenden Wochen.

"Einerseits war der Regen gut. Die Wasserspeicher füllen sich und wir werden bald genügend Wasser zum Bewässern haben", sagt Miguel Sanz vom sevillanischen Unternehmen Naranjas Miguelito. "Aber weil es so viel war und so lange anhielt, hat es auch Schäden angerichtet. Wir hatten Überschwemmungen und sogar Hochwasser in Gebieten in der Nähe von Flussläufen. Und die Windböen haben dafür gesorgt, dass viel Obst von den Bäumen gefallen ist."

Die Orangen der zweiten Saisonhälfte, die Sorten aus der Navel-Gruppe und sogar die späten Navelinas haben schwer gelitten. "Zum Glück arbeiten wir dieses Jahr nicht mit späten Navelinas, sonst wäre es wirklich eine Katastrophe gewesen", sagt der Erzeuger und Händler. "Navel Late wurde hart getroffen. In den feuchtesten Parzellen beginnt das Obst nun auch von den Bäumen zu fallen."

"Viele Käufer warten, bis die Felder getrocknet sind, um wieder pflücken zu können", erklärt Sanz. "Aber das dauert, weil es noch nicht warm ist und die Orangenfelder dicht bewachsen sind. Wenn es nur ein paar Tage geregnet hätte, wäre alles in Ordnung. Jetzt sind die Früchte so wasserdurchtränkt, dass man Probleme nach der Ernte befürchtet. Es besteht die allgemeine Befürchtung, dass in den kommenden Tagen Phytophthora auftritt: ein Bodenpilz, der Wurzeln, Stammfuß und Früchte verfaulen lassen kann."

Kommerziell gibt es für ihn inzwischen einen kleinen Glückstreffer. Die Preise für späte Navels und Valencias steigen. "Das gibt Hoffnung, dass wir einen Teil der Obstverluste ausgleichen können."

Auch bei Steinobst gibt es Anlass zur Sorge. "Die erste Blüte kann Schaden nehmen", sagt er. "So viele Tage Regen, Bewölkung und Kälte hemmen die Kreuzbestäubung. Deshalb haben wir Hummeln ausgesetzt."

Abschließend weist Sanz auf die Verzögerungen auf dem Land hin. "Alles hat sich verschoben: vom Säen bis zum Beschneiden von Bäumen, die bereits geerntet wurden oder eigentlich schon geerntet werden sollten. Das wird dem gesamten Sektor noch wehtun."

Weitere Informationen:
Naranjas Miguelito
Calle Vicente Aleixandre, 6
41960 - Gines (Sevilla)
Tel.: +34 675 286 993
www.naranjasmiguelito.com

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