Die Mangoindustrie an der Elfenbeinküste wird in dieser Saison einen schweren Rückschlag in Bezug auf die Produktion erleiden, was jedoch keine Auswirkungen auf die Exportleistung haben dürfte. Dies geht aus einer Aussage von Stéphane Djédji, CEO von Bethlehem Commodities, hervor.
„Die Wetterbedingungen sind sehr schwierig, was zu einem erheblichen Produktionsrückgang führt. In einigen Regionen wird aufgrund unregelmäßiger Niederschläge, einem entscheidenden Faktor für das Produktionsvolumen in unserem Land, ein Rückgang der Produktion um bis zu 60 % gegenüber der vorangegangenen Saison erwartet", so Djédji.
© Stéphane Djédji
Dieser Produktionsrückgang wird sich jedoch laut dem Exporteur nicht auf dem internationalen Markt bemerkbar machen. „Mit einer Inlandsproduktion von mehr als 180.000 Tonnen im Jahr 2025 gegenüber einem Exportvolumen von 32.000 Tonnen im selben Jahr wird unsere Exportleistung nur durch die Nachfrage begrenzt sein. Wir werden weiterhin einen wichtigen Platz als bedeutender Lieferant von Mangos auf dem europäischen Markt einnehmen, direkt hinter Brasilien und Peru."
Die Mango-Fachleute in der Elfenbeinküste bereiten sich auf die nächste Saison vor und stellen sich der Herausforderung, die Qualität aufrechtzuerhalten. Djédji erklärt: „Inter-Mangue (der branchenübergreifende Mango-Verband in der Elfenbeinküste) und das Landwirtschaftsministerium haben drastische Maßnahmen zur Erhaltung der Qualität ergriffen. Die Branche verbessert sich von Saison zu Saison im Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten, insbesondere Anthraknose, und unsere Exporte im Jahr 2026 werden wie jedes Jahr den europäischen Gesundheitsstandards entsprechen."
„Wir als Erzeuger und Exporteure bereiten unsererseits die Lieferung von Verpackungen und Zubehör vor, bis die ivorische Regierung die Erzeugerpreise festlegt und die Exportsaison Mitte April tatsächlich beginnt", schließt Djédji.
Weitere Informationen:
Stéphane Djédji
Bethlehem Commodities
Tel: +225 (0) 5 05 89 91 62
[email protected]