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Belgien: "Starkes Fundament für eine gute Zukunft"

Drei Generationen bei Vergro gefeiert

Am vergangenen Samstag, dem 14. Februar, organisierte Vergro in Belgien eine große Feier für alle Mitarbeiter seiner verschiedenen Niederlassungen. Eine Feier, die ideal mit dem Eintritt von Ann-Florence Noppe als dritte Generation in das Anbau- und Handelsunternehmen zusammenfiel. "Es war nicht nur ein Dankeschön an alle treuen Mitarbeiter unseres Unternehmens, sondern auch eine symbolische Feier von drei Generationen, mit denen wir das Unternehmen weiter modernisieren und zukunftsorientiert ausbauen. Darauf können wir stolz sein", sagt Dominiek Noppe von Vergro.

© Vergro
Drei Generationen von Vergro: Eric, Dominiek, Alexandra und Ann-Florence Noppe

Bei Vergro herrscht in diesen Tagen eine festliche Atmosphäre, aber unter der Oberfläche spielt sich mehr ab als nur eine Mitarbeiterversammlung. Am Samstag brachte das Unternehmen alle seine Mitarbeiter aus den Niederlassungen Meulebeke, Sint-Katelijne-Waver und Sint-Truiden an einem Ort zusammen. Für Dominiek Noppe ist dies jedoch mehr als nur eine Tradition. "Eine solche Mitarbeiterfeier passt perfekt zu dem Familiengefühl, das wir immer gepflegt haben. Alle zwei Jahre bringen wir alle zusammen. In den dazwischenliegenden Jahren organisieren wir regionale Neujahrsfeiern, aber das ist etwas anderes. Dann sieht man Kollegen aus allen Niederlassungen gemeinsam am Tisch sitzen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Der Eintritt der nächsten Generation verlieh dem Ganzen in diesem Jahr eine zusätzliche Bedeutung."

Von Frankreich zu 26 Ländern
Vergro wurde 1968 von Hendrik Vermeersch und Eric Noppe gegründet. In den ersten 25 Jahren war der Fokus klar: Frankreich. "Wir waren reine Exporteure auf den französischen Markt. Der Handel war überschaubar. Was wir einkauften, verkauften wir auch. Der Markt nahm das Produkt fast von selbst ab."

Das änderte sich, als Dominiek Noppe 1994 in das Unternehmen eintrat. "Von diesem Moment an sind wir schnell gewachsen. Wir haben Übernahmen getätigt, darunter Vanmarcke, Roger nv, DVL in Sint-Katelijne-Waver und D&G Fruit in Sint-Truiden. Außerdem haben wir neue Märkte erschlossen, darunter Deutschland, England und Osteuropa. Zu einem bestimmten Zeitpunkt hatten wir eine Produktionsfläche von 155 Hektar. Das schien damals schon beachtlich."

Heute erscheint diese Zahl jedoch bescheiden. In diesem Jahr wird Vergro nämlich auf 245 Hektar Produktionsfläche anwachsen. Vor allem in Sint-Truiden wurde kräftig in Neubauten, Räumlichkeiten und Kühlkapazitäten investiert. "Wir haben stark auf Professionalisierung und Skalierung gesetzt. Wachstum muss jedoch immer im Einklang mit der Organisation und den Marktanforderungen stehen. Wir haben nicht das Ziel, um jeden Preis zu wachsen. Aber wenn der Markt es verlangt, wachsen wir mit."

Der Umsatz der Vergro-Gruppe entwickelt sich in Richtung 200 Millionen Euro, womit das Unternehmen sowohl auf der Einkaufs- als auch auf der Verkaufsseite eine solide Position einnimmt.

Druck auf die Produktqualität
Dominiek stellt jedoch fest, dass sich der Sektor im Laufe der Jahre tiefgreifend verändert hat. "Die Vorschriften sind viel komplexer geworden. Der Papierkram hat enorm zugenommen. Es ist heute kapitalintensiver und komplizierter, ein Unternehmen aufzubauen. Jeder, der bei null anfängt, steht vor einer riesigen Herausforderung. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass der Sektor nicht für jeden geeignet ist. Als erfahrenes Unternehmen fühlt man sich dadurch gestärkt."

© Vergro

Doch wo früher Frankreich ausreichte, ist Vergro heute bereits in 26 Ländern tätig, wobei 95 Prozent des Umsatzes innerhalb Europas erzielt werden. "Wir arbeiten sowohl mit dem Einzelhandel als auch mit dem Großhandel und sind in 25 verschiedenen Ländern tätig. Etwa 95 % unseres Umsatzes machen wir in Europa. Wenn sich außerhalb Europas bedeutende Marktchancen ergeben, werden wir sie sicherlich nutzen. Eine weitere Expansion außerhalb Europas bedeutet jedoch oft, dass wir mit Luftfracht arbeiten müssen, was zusätzliche Komplexität und Kosten mit sich bringt."

Außerdem sieht er, dass die Produktqualität zunehmend unter Druck gerät. "Aufgrund strengerer Vorschriften für Pflanzenschutzmittel und der Auswahl an verschiedenen Sorten ist die Haltbarkeit einiger Produkte nicht mehr das, was sie vor zehn Jahren war. Die Supermärkte verlangen Produkte mit möglichst wenig Rückständen, erwarten aber gleichzeitig ein perfektes Aussehen und eine lange Haltbarkeit. Dieses Spannungsverhältnis stellt eine große Herausforderung dar. Außerdem wird es dadurch riskanter, Produkte über lange Strecken zu transportieren."

Neuer Kühlkomplex
Um diese Risiken besser zu beherrschen, investiert Vergro im kommenden Jahr in einen zentralen Kühlkomplex mit einer zusätzlichen Lagerkapazität von zwei Millionen Kilogramm. Außerdem warten wir auf eine Genehmigung für weitere vier Millionen Kilogramm. "Wir konzentrieren uns vollständig auf Obst. Zudem bauen wir ein gesamtes Lager für eine neue, moderne Sortieranlage, eine Verpackungslinie und eine Leerguthalle um. Die Automatisierung wird immer wichtiger. Effizienz ist entscheidend, vor allem in Segmenten, in denen die Margen gering sind."

Die Kernspezialisierung bleibt jedoch klar. Birnen und Gewächshausgemüse, insbesondere Tomaten, Paprika und Auberginen. Vergro arbeitet mit Erzeugern in Belgien und den Niederlanden zusammen, um eine ausreichende Größenordnung zu erreichen. Über DVL verfügt das Unternehmen über eine breitere Produktpalette, wobei der Schwerpunkt weiterhin auf großen Mengen bei Produkten liegt, in denen es wirklich stark ist. "Eine Ausweitung ist möglich, erfordert aber Zeit, Erfahrung und Investitionen. In unseren Kernsegmenten geht es vor allem um Effizienz und Größe."

Generationswechsel als strategisches Moment
Neben den Chancen also die notwendigen Herausforderungen, aber eine der schwierigsten im Unternehmen sieht Dominiek im Personalbereich. "Vor allem die Erneuerung des Personals. Wir haben viele erfahrene Mitarbeiter, da es wenig Fluktuation gibt. Auf der einen Seite ist das natürlich schön zu sehen, aber auf der anderen Seite bedeutet es auch, dass die Belegschaft altert. Ein Generationswechsel steht bevor. Erfahrung und Fachwissen sind in unserem Sektor von entscheidender Bedeutung. Die kann man nicht einfach ersetzen."

Hier kommt Ann-Florence ins Spiel. Seine Tochter steigt in das Unternehmen ein und wird sich zunächst auf die betriebliche Organisation konzentrieren. "Sie wird analysieren, wie die Prozesse laufen, wo die Verantwortlichkeiten liegen und wo wir effizienter arbeiten können. Gleichzeitig müssen wir unsere älteren Mitarbeiter motiviert halten. Die Kunst besteht darin, Erfahrung und Innovation zu verbinden."

© Vergro
Firmengründer Eric Noppe wurde zu seinem 80. Geburtstag noch einmal gebührend gefeiert

Neben Ann-Florence klopfen übrigens auch seine andere Tochter und sein Sohn an die Tür des Unternehmens. Aber Dominiek bleibt konsequent in seiner Vision. Erst einmal externe Erfahrungen sammeln. "Mindestens drei Jahre. Das war schon immer mein Standpunkt. Jeder, der in das Familienunternehmen eintritt, muss vorher woanders gearbeitet haben. Jeder ist willkommen, aber nur mit voller Motivation und professioneller Einstellung. Er muss ein Vorbild für den Rest des Teams sein."

Party
Die Feier am Samstag hat also eine symbolische Bedeutung. Drei Generationen unter einem Dach. Der Gründer Eric, der den Grundstein legte und vergangene Woche seinen 80. Geburtstag feierte, die zweite Generation, Dominiek und Alexandra, die internationales Wachstum erzielten, und nun die dritte Generation, Ann-Florence, die sich der Modernisierung und Zukunftssicherung verschrieben hat.

"Darauf können wir stolz sein", sagt er abschließend. "Diese Kontinuität als Familienunternehmen vorweisen zu können, ist keine Selbstverständlichkeit. Aber genau das macht uns stark. Verbundenheit, kombiniert mit der Bereitschaft, weiter zu investieren und zu innovieren."

Weitere Informationen:
Dominiek Noppe
Vergro
Kleine Roeselarestraat 5
8760 Meulebeke, Belgien
Tel: +32 051 48 90 76
[email protected]
www.vergro.com

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