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Van Dijk Foods, Belgien:

"Zitrusfrüchte kommen von überall her, aber Qualität und Nachfrage stehen unter Druck"

Das Angebot an spanischen Zitrusfrüchten gestaltet sich in dieser Saison weniger reibungslos als gewünscht. Dennoch gibt es laut Henk Vlaeminck von Van Dijk Foods keine wirklichen Engpässe. "Die Lieferung ist etwas schwieriger, aber es gibt genügend Volumen. Es ist nicht so, dass der Markt leer ist. Nur die Qualität lässt etwas zu wünschen übrig."

Das Unwetter in Spanien hat seine Spuren hinterlassen. "Qualitativ ist das alles nicht besonders gut", erklärt der Händler. "Das sieht man am Produkt. Aus Spanien arbeiten wir derzeit mit Tango Gold, Nadorcott und verschiedenen Easypeelern. Außerdem haben wir etwas Sanguinelli und im Saftsegment Salustiana. Es gibt zwar von allem genug, aber die Leute suchen vor allem Qualität."

© Dreamstime

Andere Herkunftsländer springen ein
Wenn es zu geringeren Mengen kommt, werden diese im Jahr 2026 schnell durch andere Herkunftsländer ausgeglichen. "Die Welt ist klein geworden. Engpässe werden heutzutage schnell ausgeglichen. So gibt es zusätzliche Angebote aus Marokko, Ägypten und der Türkei. Ägypten hat mit Valencia begonnen und Marokko kommt mit Nour-Clementinen. Es gibt Angebot, aber die Qualität schwankt."

Aufgrund dieses geringeren Angebots sind die Preise etwas höher. Laut Henk hat dies Auswirkungen auf den Absatz. "Man kann seinen Euro nur einmal ausgeben. Teureres Obst führt nun einmal oft zu geringeren Verkaufszahlen. Das sind die Regeln des Marktes. Hinzu kommt, dass der Frühling naht und das Angebot vielfältiger wird. Es kommen neue Produkte hinzu. Vielleicht haben die Verbraucher auch einfach genug von Zitrusfrüchten und suchen nach etwas Anderem. Und wenn sie sich für ein bekanntes Produkt entscheiden, sind Trauben ein klarer Konkurrent. Die lassen sich leichter essen, vor allem, wenn sie qualitativ besser sind. All dies führt dazu, dass man beim Obstkauf eher 'entweder-oder' statt 'sowohl-als-auch' denkt."

Nachfrage nach Trauben bleibt bestehen
Apropos Trauben: Für den flämischen Importeur läuft es weiterhin gut. "Vor einigen Wochen war es etwas schlechter, vor allem wegen einer begrenzten Lieferung von Autumncrisp aus Peru. Das hat sich etwas bemerkbar gemacht. Inzwischen haben wir jedoch wieder genügend Vorrat, auch in schönen, großen Größen, und das verkauft sich wieder sehr gut. Die Nachfrage ist also definitiv vorhanden."

© Van Dijk Foods Belgium

Auf dem Markt sieht Henk deutliche Preisunterschiede zwischen den Herkunftsländern. "Wir sind kein Referenzpunkt, da wir nicht mit Südafrika zusammenarbeiten, aber wenn man das südafrikanische Angebot mit dem aus Peru vergleicht, dann ist Südafrika relativ günstig." Die jüngsten Lieferungen unterstreichen das seiner Meinung nach. "Was wir diese Woche erhalten haben, ist beeindruckend groß. Wirklich große Früchte. Eine Zwei-Euro-Münze ist eigentlich klein im Vergleich zu dem, was wir jetzt sehen. Genau wie Pflaumen, aber dafür zahlt man auch. Wir liegen bei etwa 5 EUR/kg. Dann sieht man, dass die Verbraucher bereit sind, für Qualität zu zahlen, auch wenn der Preisunterschied zu beispielsweise Südafrika deutlich ist, wo man etwa 2 EUR/kg zahlt."

"Es war eine schwierige Zeit, aber jetzt gibt es wieder genug", fährt er fort. "Angebot und Nachfrage sind gut ausgeglichen. Es gibt weder einen Mangel noch einen Überschuss. Eigentlich ist es derzeit eine ideale Situation." Für die kommende Zeit erwartet Henk auch keine großen Schwankungen. "Es bleibt zwar reine Spekulation, aber solange die Qualität in Bezug auf Geschmack und Aussehen gut bleibt, denke ich, dass die Preise, zumindest für Peru, auf dem aktuellen Niveau bleiben werden."

Weitere Informationen:
Henk Vlaeminck
Van Dijk Foods
Kempenarestraat 50
2860 Sint-Katelijne-Waver, Belgien
Tel: +32 15 55 65 61
[email protected]
www.vandijkfoods.be

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