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Ziemlich leerer Himbeermarkt und immer noch geringes Erdbeerangebot in Huelva

Die Beerenkampagne in Huelva ist in vollem Gange, wobei das Angebot an Himbeeren aufgrund der Auswirkungen des Sturms Bernard im Oktober knapp ist und das Angebot an Erdbeeren aufgrund der Verzögerung und Reduzierung der Anpflanzung, der niedrigen Temperaturen und der wenigen Lichtstunden immer noch begrenzt ist. Bei Heidelbeeren befindet sich die Kampagne noch im Anfangsstadium, und es dominieren weiterhin die Importe aus Übersee. Der Sektor wartet auf Niederschläge, um die schwere Dürre zu lindern, sowie auf den Bau von Infrastrukturen, um die laufende Kampagne zu retten.

"In Huelva wurden die Erdbeerpflanzen im November neu gepflanzt, was zusammen mit der Kälte dazu geführt hat, dass die Mengen im Dezember, der normalerweise ein Monat mit begrenztem Angebot ist, deutlich geringer sind als sonst", sagt Rafael Domínguez, Geschäftsführer von Freshuelva.

"Wenn die Temperaturen steigen und es mehr Sonnenstunden gibt, werden die Erdbeermengen steigen", sagt er. "In Huelva wurde die Erdbeeranbaufläche um fünf Prozent reduziert, da sich die Erzeuger für lokale Sorten entschieden haben."

Bei Himbeeren war das Angebot im Dezember deutlich geringer als in der vorangegangenen Saison und ist auch weiterhin gering, da die Anbaufläche im Vergleich zur vorherigen Kampagne um mehr als 21 Prozent reduziert wurde, in der sie bereits um 7,5 Prozent zurückgegangen war.

"Im Oktober hat der Sturm Bernard die bereits in der Produktion befindlichen Plantagen in Huelva direkt getroffen, was dazu geführt hat, dass die Mengen in den Herbstmonaten sehr niedrig waren. Gleichzeitig ging die Produktion unseres direkten Konkurrenten Marokko zurück, der ebenfalls von den Stürmen betroffen war", erklärt Rafael Domínguez.

"Wir rechnen erst zu Beginn der Frühjahrskampagne mit größeren Mengen, auch wenn es aufgrund der verringerten Anbaufläche keine große Ernte geben wird", so der Geschäftsführer von Freshuelva. "Die Erzeuger haben aufgrund der marokkanischen Konkurrenz, deren Himbeeren in Europa zu aggressiven Preisen gekauft werden, einen erheblichen Rentabilitätsverlust erlitten. Das wirkt sich sehr negativ auf die spanischen Erzeuger aus, vor allem wegen der ungleichen Bedingungen bei den Zertifizierungen und dem Druck der hohen Produktionskosten."

Die extreme Trockenheit in der Provinz gibt Anlass zu großer Sorge für diese und künftige Kampagnen, insbesondere seit der im Januar dieses Jahres in Kraft getretenen Kürzung der Wasserzuteilung für die Bewässerung um 50 Prozent. Wenn es nicht bald regnet und die notwendige Infrastruktur für die Wasserversorgung der Felder nicht rechtzeitig fertiggestellt wird, könnten die Plantagen von der laufenden Kampagne stark betroffen sein.

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