Die Schweizer Kartoffelbranche rechnet in diesem Jahr mit einer schwachen Ernte. Zuerst sorgte der nasse Frühling für Probleme beim Anpflanzen, nun machen den Kartoffelbauern auch noch die Hitzetage einen Strich durch die Rechnung. Die Ernte kommt in diesem Jahr dadurch verspätet. Das sei auch für die Abnehmer und den Detailhandel ein sehr spezielles Jahr, sagt Ruedi Fischer, Präsident der Kartoffelproduzenten-Vereinigung, gegenüber dem SRF. "Es waren in den letzten Woche und ; Monaten Zusatzimporte nötig. Das kennt man eigentlich sonst nicht um diese Zeit."
Es ist schon die dritte schlechte Saison in Folge. Langsam spüre man in der Branche, dass die Geduld nachlasse, erzählt Ruedi Fischer. "Ich kenne verschiedene Produzenten, die das Risiko nicht mehr auf sich nehmen wollen und sich vom Kartoffelanbau verabschieden." Als Branche müsse man sich Gedanken machen, wie die Anbaubereitschaft nach wie vor hochgehalten werden könne, so Fischer. Denn sonst sehe es schlecht aus für Schweizer Kartoffeln.
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