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BLE Kartoffelmarkt KW2:

'Nachfrage war nicht besonders kräftig und konnte ohne Anstrengungen befriedigt werden'

Inländische Produkte herrschten augenscheinlich vor. Das Sortenspektrum hatte sich nicht wesentlich verändert. Die Geschäfte verliefen laut BLE in der Regel sehr unaufgeregt. Die Nachfrage war nicht besonders kräftig und konnte ohne Anstrengungen befriedigt werden. Die Notierungen blieben oftmals stabil, punktuell tendierten sie ab und an auch nach oben. Die Bewertungen von zyprischen Annabelle bröckelten mancherorts leicht ab, da die Offerten zu wenig Beachtung generierten und sie qualitativ nicht immer vollends überzeugen konnten.

Rheinland-Pfalz:
Am Kartoffelmarkt wird fortgesetzt ein ruhiger Marktverlauf für Speisekartoffeln gemeldet. Das Angebot ist nicht drängend, so die Landwirtschaftskammer. Wo Lager geräumt werden sollen, ist vermehrt der Keimdruck die Ursache. Überregional werden die Qualitäten als besser beschrieben, offenbar wurden abgestufte Partien zuerst gehandelt. Die Notierungen für Industriekartoffeln zeigen sich fester. Für das Berichtsgebiet wird eine weitere Seitwärtsbewegung der Preise erwartet.

Bayern
„Hinter uns liegt ein schwieriges Jahr“, lautete die Bilanz Kartoffel-Experte Franz Steppich vom Landwirtschaftsamt Augsburg bei der Kartoffelsortenschau im Gasthaus Felbermaier. Während die Pflanzung normal verlief und im Mai ausreichend Niederschläge fielen, folgten Hitze und Trockenheit bis Mitte August. Dann erst kamen ergiebige Niederschläge, die die Kartoffelbauern vor eine schwierige Entscheidung stellten.

Schleswig-Holstein
Einige Landwirte im Land Schleswig-Holstein werden bzw. sind derzeit nervös aufgrund der vergleichsweise hohen Temperaturen für die Lagerung der Katoffeln in Normallegern. Aber auch die Knollen in Kühllegern, die im Sommer auf dem Acker zu heiß geworden sind, verhalten sich keimfreudig, sodass eine Auslagerung für dieses Partien angestrebt wird. Hierzulande sind zumeist Kartoffeln aus dem Lauenburgischen betroffen, bzw. aus dem Südosten. Nicht selten kommt es zu Absortierungen im Rahmen von bis zu 20 %. Die Knollen der Westküste weisen diese Problematik kaum auf.

Für den Export sind hiesige Kartoffeln weiterhin zu teuer. Wobei man bedenken muss, dass auch in den Importländern zu Jahresbeginn die Nachfrage ruhig ausfällt. Es gilt  Geduld zu haben. 
In der Tendenz werden stabile Kartoffelpreise erwartet, möglicherweise sind minimale Preisaufachläge möglich. In der Folge erwarten Marktteilnehmer jedoch, dass diese mittels Anzügen wieder korrigiert werden. Hierzulande spielen Importkartoffeln noch keine Rolle. 

Hessen:
Am hessischen Kartoffelmarkt setzt sich der ruhige Handel fort. Auch die Preise bleiben stabil auf dem Niveau der Vorwochen. Mit Verkaufsaktionen in den nächsten Tagen soll die Nachfrage belebt werden. Preisbefestigungen lassen sich aufgrund des umfangreichen Angebots vorerst nicht durchsetzen. Erhöhter Aufwand besteht bei mancher Partie mit Absortierungen von 15 bis 20 %, insbesondere durch Fraßschäden. Exportmärkte zeigen Kaufinteresse an Ware bei günstigen Konditionen.

Niedersachsen:
Entsprechend der Basis (Sortierung 35 - 65, weniger als 8% Mängel, hell- und festschalige Ware, lose, frei Erfassungsstelle je 100 kg) wurden in der vergangenen Woche folgende Preise gezahlt:

  • festkochend (lang/oval)
    30,00 € / je 100kg
  • vorwiegend festkochend (runde)
    28,00 € / je 100kg

Ansonsten gab es laut BVNON keine Veränderungen zur Vorwoche.


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