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Carlos Álvaro Benito über den Launch der Testphase des Online-Supermarkts Oda am 23.01.

"Durch unser ausgeklügeltes Logistiksystem sind wir in Norwegen zum Marktführer in der Kategorie Online-Lebensmittelhandel aufgestiegen"

Mit rund 8.000 Produkten startet der Online-Supermarkt Oda am 23. Januar in Berlin in die Testphase und eröffnet somit seine erste Niederlassung in Deutschland. Bis zum offiziellen Launch im Februar wird Odas Sortiment auf über 9.000 und in den folgenden Monaten auf bis zu 12.000 Artikel anwachsen. In der ersten Testphase werden konkret im Obst- und Gemüsebereich rund 240 frische Artikel und  knapp 100  Tiefkühl-Waren angeboten, teilt uns der Category Manager Carlos Álvaro Benito mit. "Der Bio-Anteil im Gesamtsortiment liegt bei etwa 11 Prozent. Im Obst- und Gemüsebereich versuchen wir allerdings, einen Anteil von 25-30 Prozent zu erreichen." Abgesehen von der Bio-Frischware, die das Unternehmen unter anderem von Obst- und Gemüse-Spezialisten bezieht, werden sämtliche Warengruppen im Bio-Segment vom Unternehmen Bio Company geliefert.


Carlos Álvaro Benito

Bevor er seine Tätigkeit bei Oda aufnahm, arbeitete Álvaro bereits für bekannte LEH-Ketten und eine Obst- und Gemüseagentur. "Über Kontakte zu großen deutschen Erzeugerorganisationen und -genossenschaften sowie einzelnen Erzeugern selbst können wir zum Beispiel Kartoffeln, Zwiebeln, Äpfel, Spargel und Fruchtgemüse aus der Region sowie Produkte aus Spanien und Italien anbieten." Ferner erhalte man auch Waren von Großhändlern und der Unternehmensgruppe Bünting.

Bei Ware von Übersee kann er auf Lieferanten zurückgreifen, die die Produkte direkt importieren. Der Fokus liege aber auf regionalen Waren in der Saison, ähnlich wie auch bei den Mitbewerbern. "Uns ist es wichtig, die regionalen Erzeuger zu unterstützen und damit auch die Lieferketten so kurz wie möglich zu halten. Zu Beginn fokussieren wir uns auf den Standort Berlin. Im zweiten Schritt wollen wir mittelgroße Städte in einem Umkreis von 2 bis 2,5 Stunden Fahrzeit von Berlin beliefern."

Großes Potenzial im Online-Food-Handel
Der deutsche Markt biete ein großes Potenzial im E-Food-Sektor an, da dieser hierzulande noch stark unterentwickelt sei. "In den vergangenen neun Jahren sind wir durch unser ausgeklügeltes Logistiksystem zum Marktführer in der Kategorie Online-Lebensmittelhandel in Norwegen aufgestiegen. Unsere Lieferanten zeigen uns viel Vertrauen und sehen zudem das Potenzial, über Oda neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen."

Der Hauptkonkurrent am deutschen Markt sei der stationäre Handel. "Grundsätzlich tätigt ein Großteil der Berlinerinnen und Berliner den Lebensmitteleinkauf stationär, deutschlandweit erledigen immerhin satte 67 Prozent ihren Einkauf ausschließlich im stationären Supermarkt. Um mehr Menschen vom Online-Einkauf zu überzeugen, wollen wir den Wocheneinkauf so einfach gestalten wie nie zuvor. Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit geben, ihren gesamten Wocheneinkauf bei uns zu erledigen."  

Ernstzunehmende Konkurrenz für stationäre Supermärkte
"Wir werden in Deutschland eine große Auswahl an Produkten in allen Preissegmenten anbieten. Unsere Preise werden sich größtenteils am Supermarkt-Niveau orientieren. Insgesamt gestalten wir unsere Preise im deutschen Markt so, dass stationäre Supermärkte und Lebensmittel-Lieferdienste uns als ernstzunehmende Konkurrenz ansehen müssen", so Alvaro.

"Das ist natürlich im aktuellen wirtschaftlichen Klima nicht immer einfach: Wenn unsere Lieferanten ihre Preise erhöhen, müssen wir das auch in unserer Preisgestaltung berücksichtigen. Als Online-Supermarkt haben wir hierbei aber deutliche Vorzüge gegenüber den herkömmlichen Lebensmittelhändlern. Da Kostenaufwände für Ladenmieten sowie Energiekosten für den Betrieb von stationären Filialen wegfallen, können wir stets attraktive Preise anbieten. Dank unserer branchenführenden Logistik und unseres zentralisierten Logistikmodells sind wir in der Kommissionierung und Auslieferung sehr effizient. Diese Kosteneinsparungen geben wir in Form von günstigen Preisen und niedrigen Liefergebühren an unsere Kundinnen und Kunden weiter." Eine ständige Kommunikation mit den Lieferanten sei hier vonnöten.

15.400 qm Logistikzentrum, 7.600 qm Fotovoltaik
In Ragow-Mittenwalde werde über ein 15.400 qm großes Logistikzentrum das gesamte Berliner Stadtgebiet versorgt. "Damit decken wir die Nachfrage von zu 50 regulären Supermärkten ab und sind dabei ressourcenschonend ausgestattet. Auf der Dachfläche ist eine 7.600 qm große Fotovoltaikanlage installiert, womit bis zu 50 Prozent des Energiebedarfs vom Gebäudekomplex abgedeckt werden kann. Um den CO2-Fußabdruck weiter zu verringern, nutzen wir in den Hallen (Tief-)Kühllagern mit einer Wärmerückgewinnung. Die gestiegenen Energiepreise und Kosten wirken sich natürlich auch auf unser Geschäft aus. Wir glauben aber, dass wir mit unserer effizienten Logistik gut aufgestellt sind, um in die aktuelle Situation gut überstehen zu können." Im Logistikzentrum soll es in der Zukunft zudem Platz für bis zu 800 Mitarbeiter geben. 

Bildcredits: Oda Germany GmbH

Weitere Informationen:
Carlos Álvaro Benito
Oda Germany GmbH
Zeughofstraße 1
10997 Berlin
E-Mail: de-commercial@oda.com  
Webseite: www.oda.de 


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