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FAO Bananenmarktübersicht - Vorläufige Ergebnisse 2022

Globale Exportmengen von Bananen zeigten im ersten Halbjahr 2022 weiterhin starke rückläufige Tendenz

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen hat einen Bericht mit dem Titel Banana Market Review - Preliminary results 2022 veröffentlicht. Darin heißt es, dass die weltweiten Bananenexporte in der ersten Jahreshälfte 2022 weiterhin stark rückläufig waren, was in krassem Gegensatz zu dem rasanten Wachstum in den Jahren vor der Pandemie steht.

Vorläufige Schätzungen für das gesamte Jahr deuten darauf hin, dass die weltweiten Exportmengen unter den Bedingungen des ersten Halbjahres gegenüber 2021 um etwa 1,2 Millionen Tonnen auf rund 19,6 Millionen Tonnen im Jahr 2022 zurückgehen werden. In einem schwierigen globalen Umfeld seien die Hindernisse für den weltweiten Bananenhandel offenbar hauptsächlich auf der Angebotsseite zu finden, während die Nachfrage in den Importländern relativ stark bleibe.

Als Schlüsselfaktoren, die sich auf die Handelsaussichten im Jahr 2022 auswirken, wurden genannt:

  • Produktionsengpässe aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen und unzureichender Düngemittelausbringung
  • Erheblich höhere Kosten für Betriebsmittel sowie hohe globale Transportkosten in der ersten Jahreshälfte
  • Die deutliche Aufwertung des US-Dollars gegenüber den Währungen vieler Länder, die Bananen exportieren und importieren
  • Besorgnis über die Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten, insbesondere der Bananenfusariumwelke Tropical Race 4
  • Strengere Begrenzungen der maximalen Rückstandsmengen in einigen der wichtigsten Märkte

Diese Schwierigkeiten haben sich auf die Fähigkeit der Erzeuger und Exporteure ausgewirkt, Bananen in angemessenen Mengen und gemäß den Qualitätsstandards zu liefern, die auf den Exportmärkten in allen wichtigen Regionen erwartet werden. Auf den meisten der wichtigsten Importmärkte, insbesondere in der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika, sind die Preise auf allen Ebenen daher tendenziell gestiegen.

Aus Branchenkreisen wurde jedoch berichtet, dass die Erzeugerpreise auf einem sehr niedrigen Niveau stagnieren, was auf den intensiven Wettbewerb zwischen den Bananenlieferanten, Qualitätsprobleme in vielen Ursprungsländern im Jahr 2022 sowie die Sättigung der Weltmärkte in den ersten Monaten des Ukraine-Krieges zurückzuführen ist. Dadurch wird ein zunehmender Druck auf die Gewinnspannen der Erzeuger ausgeübt, was die derzeitige und künftige Funktionsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Bananenindustrie stark einschränkt.

Klicken Sie hier, um den vollständigen Bericht zu lesen.

Quelle: fao.org


Erscheinungsdatum:



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