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Sorma stellt erste Aporo II in den Benelux bei Tilkens Fruit auf

"Vollautomatische Aporo Verpackungsmaschine hilft bei Arbeitskräftemangel und Kostenproblematik"

Tilkens Farm Fresh Fruits ist das erste Unternehmen in den Benelux-Ländern, das die neue vollautomatische Aporo II Verpackungsmaschine in Betrieb genommen hat. Die Maschine wurde von Sorma Benelux zu Beginn der neuen Apfelsaison bei dem Erzeuger aus Sint-Truiden, Belgien installiert. "Es ist ein idealer Weg, um die Probleme auf dem Arbeitsmarkt zu bewältigen", sagt Manu Tilkens vom gleichnamigen Unternehmen.

Das Hauptprodukt von Tilkens Fruit sind Jonagold-Äpfel, aber das Unternehmen baut auch eine Vielzahl von anderen Apfelsorten an. "Die heutige Situation im Apfelsektor ist, wie in vielen anderen Sektoren auch, nicht einfach", fährt Manu fort. "Gute Mitarbeiter sind sehr schwer zu finden. Außerdem kehren viele um die Feiertage verständlicherweise größtenteils zu ihren Familien zurück. Aber als Unternehmen macht man in dieser Zeit eine Menge Umsatz. Außerdem explodieren die Kosten, weshalb man sich nach Investitionen umschaut, um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein. So sind wir bei Sorma Benelux gelandet, denn wir hatten bereits mehrere Maschinen bei ihnen in Auftrag gegeben, mit denen wir sehr zufrieden waren."

"Wir als Sorma sind immer auf der Suche nach Maschinen und Verpackungen, die den Verarbeitern im Obst- und Gemüse-Sektor die Arbeit erleichtern", fügt Romke van Velden von Sorma Benelux hinzu. "Diese versuchen wir in den Benelux-Ländern zu vertreiben. So sind wir auf den neuen Befüller von Aporo gestoßen, der tatsächlich gut zu unserer Verpackung passte. In Zusammenarbeit mit Tilkens haben wir dann den besten Weg gefunden, die Maschine in das Unternehmen zu integrieren. Die größte Frage war eigentlich, wohin mit der Aporo II. Machen wir eine separate Linie, um vorsortierte Produkte zu verarbeiten. Oder wird es eine Einrichtung sein, die direkt mit der Sortiermaschine verbunden ist? Letztendlich fiel die Wahl hier auf die separate kompakte Linie." 

Kein Weihnachtspaket
"Ich habe die Maschine vor zwei Jahren in Marseille gesehen. Ich war sofort fasziniert davon", erzählt Manu. Die Maschine wurde entwickelt, um die arbeitsintensivsten Funktionen einer Packstation zu automatisieren, nämlich das Einlegen von Obst in eine Verpackungsschale. Sie umfasst: einen Pick-and-Place-Roboter mit mehreren Armen, um die Durchsatzraten und Größenvariationen zu erfüllen; ein eingebautes Kamerasystem, um das Obst in die richtige Richtung zu bringen, und eine automatische Schalenerkennung für jeden Schalen-Typ. "Theoretisch kann diese Maschine bis zu 240 Früchte pro Minute verarbeiten. Das gilt natürlich nur unter den optimalen Bedingungen einer konstanten Zufuhr und Produktgröße, aber die Arme schaffen das", sagt Romke.

Diese Kosten- und Personalvorteile haben die Unternehmer von Tilkens dazu bewogen, sich für die Maschine zu entscheiden. "Es ist eine einmalige Investition, aber sie macht sich bezahlt. Mit Personal hat man doch mit Lohnerhöhungen und anderen variablen Kosten zu tun. Außerdem braucht man einer Maschine kein Weihnachtspaket zu schenken, und ist auch zu Neujahr fit", lacht Manu. "So konnten wir 3 Vollzeitkräfte einsparen, die wir nun für andere Aktivitäten im Unternehmen nutzen können. Außerdem können wir natürlich mehr verarbeiten. Die Einfachheit ist die Stärke der Maschine. Ganz einfach: Du gibst an, ob sie nach Farben sortieren soll und in welche Richtung die Stiele gehen sollen, und schon kann man loslegen. In diesen Zeiten, in denen gute Fachkräfte schwer zu bekommen sind, ist das sicherlich von Vorteil. Zudem geht das Obst nicht mehr an acht Personen an der Linie vorbei, sondern zwei sortieren vor und die Maschine füllt automatisch die Verpackungseinheiten in die Kiste. Das Denken wurde ausgelagert und das wirkt Wunder für die Geschwindigkeit." 

Belgische Früchte
Da ohnehin jeder Markt anders ist, war es anfangs eine kleine Herausforderung, auch die "schwierige" Form und Farbe der belgischen Äpfel auf der Maschine zu verarbeiten. Manu: "Kleine Äpfel gehen in der Regel besser, denn bei den größeren Formaten muss sie manchmal ein bisschen suchen, um sich zu orientieren." Aber selbst diese Größe des Apfels, so der Erzeuger, lässt sich trotzdem ohne Probleme bewältigen. "Wir arbeiten zum Beispiel auch viel mit Cox-Äpfeln. Dies ist ein etwas flacher Apfel mit einer helleren Farbe und einem sehr kleinen Stiel. Am Anfang war ich ziemlich besorgt, ob die Aporo das schaffen würde. Als Mensch muss man schon sehr genau hinschauen, um den Stiel zu sehen. Dann wurde mir klar, dass kein Apfel Probleme verursachen würde, wenn die Maschine die Farbe und den Stiel des Cox-Apfels bewältigen kann. Und das hat reibungslos funktioniert."

Im Moment zielt Sorma mit der Maschine vor allem auf den Apfelmarkt ab. "Letztendlich wird es aber für jede Art von 'rundem' Obst geeignet sein, wie zum Beispiel Steinobst", so Romke abschließend. "Der Markt für Äpfel ist jedoch so groß, so dass es hier noch viel zu gewinnen gibt. Schließlich gibt es auch hier eine große Vielfalt in Bezug auf Größe und Form. Es ist toll, dass wir Tilkens auf diese Weise helfen konnten."

Weitere Informationen:
Tilkens Fresh Farm Fruits
Lichtenberglaan 2046 
3800 Brustem (St.Truiden), Belgien
info@tilkensfruit.be 
www.tilkens.be 

Sorma Benelux
+31 (0) 174 610 101
info@sormabenelux.com      
www.sormabenelux.com   


Erscheinungsdatum:



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