BLE KW 39

'Italienische Offerten herrschten bei Trauben kontinuierlich vor'

Italienische Offerten herrschten kontinuierlich vor. Hauptsächlich standen Italia, Crimson Seedless und Michele Palieri bereit. Victoria verloren augenscheinlich an Bedeutung, auch Red Globe wurden in einem etwas kleineren Rahmen angeliefert. Aus der Türkei kamen Sultana und Crimson Seedless. Griechenland schickte qualitativ hochwertige Thompson Seedless sowie Crimson Seedless. Aus Frankreich stammten Alphonse Lavallée und Muscat der Hambourg, wie immer recht teuer, aber dennoch für die Kunden interessant. Die Geschäfte verliefen stetig. Um Überhänge abzubauen und somit die Kühlkosten zu verringern, senkten die Vertreiber in Hamburg ihre Forderungen. Auch in Berlin bröckelten die Notierungen ab, da sich dort die Nachfrage abgeschwächt hatte. In München hingegen verbesserten sich die Unterbringungsmöglichkeiten: Steinobst verschwand zunehmend vom Markt und Tafeltrauben gerieten verstärkt auf die Einkaufszettel, so die BLE.

Äpfel
Einheimische Chargen dominierten das Geschehen: Elstar, Boskoop und Jonagold standen an der Spitze der Warenpalette. Insgesamt konnte der ruhige Bedarf ohne Anstrengungen befriedigt werden.

Birnen
Italienische Abate Fetel, Santa Maria und Williams Christ überwogen. Türkische Santa Maria folgten von der Bedeutung her. Verschiedentlich hatte sich die Nachfrage eingeschränkt.

Tafeltrauben
Italienische Offerten herrschten kontinuierlich vor. Die Geschäfte verliefen stetig. Um Überhänge abzubauen und somit die Kühlkosten zu verringern, senkten die Vertreiber punktuell ihre Forderungen.

Pflaumen
Hauszwetschge und Presenta aus dem Inland sowie Stanley aus Serbien und der Republik Moldau bildeten die Basis des Sortimentes. Polnische Importe ergänzten das Geschehen.

Zitronen
Das Sortiment setzte sich aus Abladungen aus Südafrika, Argentinien, Spanien und Uruguay zusammen.

Bananen
Die Notierungen tendierten in der Regel aufwärts: Verbesserte Unterbringungsmöglichkeiten sowie angehobene Einstandspreise, nicht zuletzt durch erhöhte Transportkosten verursacht, waren die Hauptgründe für die Verteuerungen.

Blumenkohl
Einheimische Offerten dominierten das Geschehen. Die Verfügbarkeit harmonierte in der Regel hinreichend mit den Unterbringungsmöglichkeiten. Die Bewertungen verharrten daher meistens auf bisherigem Niveau.

Salat
Beim Eissalat hatte das Inland vor den Niederlanden die Nase vorne. Kopfsalat stammte überwiegend aus Belgien und ergänzend aus Deutschland. Bei den Bunten Salaten konnte hauptsächlich auf einheimische Produkte zugegriffen werden.

Gurken
Bei den Schlangengurken prägten einheimische vor spanischen Offerten die Vermarktung. Der Bedarf war nicht besonders stark ausgeprägt. Er konnte ohne Anstrengungen gedeckt werden.

Tomaten
Das Sortiment setzte sich vorrangig aus niederländischen, belgischen und türkischen Chargen zusammen. Abladungen aus Polen und Italien komplettierten die Warenpalette. Die Verfügbarkeit schränkte sich ein.

Gemüsepaprika
Am Angebot waren vorrangig spanische, türkische und niederländische Partien beteiligt. Die Präsenz der spanischen Abladungen weitete sich aus, die der niederländischen schränkte sich hingegen ein.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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