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EU-Steinobst-Jahresbericht

Kirschen- und Pfirsich-, Nektarinenproduktion im Wirtschaftsjahr 2022/23 voraussichtlich knapp über 726.000 Millionen bzw 3,1 Millionen Tonnen

Im Wirtschaftsjahr 2022/23 wird die EU-Erzeugung von Pfirsichen und Nektarinen voraussichtlich 3,1 Millionen Tonnen betragen, was eine Erholung gegenüber dem niedrigen Niveau des vorangegangenen Wirtschaftsjahres bedeutet. Es wird erwartet, dass der Produktionsanstieg in den Haupterzeugerländern (Italien, Griechenland und Frankreich) zustande kommt, mit der bemerkenswerten Ausnahme von Spanien, wo eine kühle Periode und Fröste während des Frühjahrs das Ertragspotenzial erheblich beeinträchtigten.

Nach den Prognosen der FAS Post wird die Anbaufläche für Pfirsiche und Nektarinen voraussichtlich stabil bleiben. Italien und Frankreich bilden die Ausnahme von der Regel, da eine schlechte wirtschaftliche Leistung und Pflanzenkrankheiten die Anbaufläche weiter zurückgehen lassen. Bei Kirschen wird die EU-Erzeugung im Wirtschaftsjahr 2022/23 voraussichtlich 726.550 Millionen Tonnen betragen, gegenüber 667.045 Millionen Tonnen im Wirtschaftsjahr 2021/22. Die wichtigsten EU-Erzeugermitgliedstaaten mit Ausnahme von Spanien, Portugal und Ungarn melden für das Wirtschaftsjahr 2022/23 ein höheres Produktionsniveau. Die Gesamtanbaufläche für Kirschen in der EU wird voraussichtlich stabil bleiben und bei knapp über 164.000 Hektar liegen.

Trotz der positiven Produktionsaussichten bereiten den Steinobsterzeugern in der EU die höheren Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel, insbesondere für Pflanzenschutzmittel und Brennstoffe sowie das Defizit an landwirtschaftlichen Arbeitskräften weiterhin Sorgen.

Die EU ist ein Nettoexporteur von Pfirsichen und Nektarinen, wobei Spanien der wichtigste Mitgliedstaat ist, der in Länder außerhalb der EU exportiert. Trotz des Anstiegs der inländischen Produktion von Pfirsichen und Nektarinen in anderen EU-Haupterzeugerländern wie Italien, Griechenland oder Frankreich werden die Exporte aufgrund der geringeren spanischen Ernte voraussichtlich sinken. Die Importe werden voraussichtlich leicht ansteigen, da die Erholung des Fremdenverkehrs zu einem höheren Verbrauch führt. Bei Kirschen ist die EU ein Nettoimporteur. Die erwartete reiche türkische Ernte wird voraussichtlich zu höheren EU-Importen führen, was in Verbindung mit dem Anstieg des heimischen Angebots eine Erholung des EU-Kirschverbrauchs ermöglichen dürfte.

Klicken Sie hier, um den volständigen Bericht zu lesen.

Quelle: apps.fas.usda.gov


Erscheinungsdatum:



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