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Dennis Behrendt, Saatzucht Niehoff, zum wachsenden Sortenprogramm bei den Speisekartoffeln:

"Wir haben Hoffnung, dass die Macarena auch in Anbauregionen wie Nordafrika Fuß fassen wird"

Nach dem erfolgreichen Launch der Speisesorte Macarena 2018 und dem Generationswechsel im Unternehmen hat sich der mecklenburgische Kartoffelzüchter Saatzucht Niehoff zum Ziel gesetzt, dessen Speisekartoffelsegment nach und nach auszubauen. Auf der anstehenden Potato Europe wird das Unternehmen einen Auszug an multi-resistenten Stärkesorten und hoch ertragreichen Speisesorten präsentieren. Im Interview berichtet Dennis Behrendt, der beim Unternehmen den Pflanzenbau Kartoffeln betreut, über die neuesten Test- und Forschungsergebnisse sowie das Anbaupotenzial der rotschaligen Macarena.

"Wir werden auf der Messe insbesondere vier frühe und ertragreiche Speisesorten in den Vordergrund rücken", so Behrendt. "Wir haben uns nun entschlossen, parallel zum Stärkesegment, in dem wir schon seit vielen Jahren erfolgreich tätig sind, mehr in den Speisebereich einzusteigen. Besonders wichtig ist dabei die Kooperation mit unserem polnischen Partner HZZamarte, mit dem wir bereits seit einigen Jahren eng zusammenarbeiten. Diese Kooperationsarbeit werden wir nun weiter intensivieren, indem wir sie künftig in Deutschland und dem benachbarten Ausland vertreten werden."


Dennis Behrendt bei der Sortendemo der Macarena auf der Potato Europe 2018. Die vorwiegend festkochende Sorte kommt in der Regel ab Anfang September in den Ertrag.

Allmähliche Flächenausweitung bei der Macarena
Angefangen hat die Entwicklung des Speisesortenprogramms im Jahr 2018 mit der offiziellen Präsentation der mittelfrühen rotschaligen Macarena auf der Potato Europe (FreshPlaza berichtete). "Die Resonanz auf der Messe war gewaltig und es gab viele Anfragen und Interessenten aus Irland, Großbritannien und Marokko, die wir zum damaligen Zeitpunkt noch gar nicht bedienen konnten. Aus diesen Erstkontakten heraus entstanden in den zurückliegenden Jahren 'fruchtbare' Kooperationen, weshalb die Macarena nun auf vielen Höfen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Irland wächst und gedeiht", sagt Behrendt zurückblickend. Seit Neuestem wird die Sorte erstmals in den ostdeutschen Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt getestet, heißt es weiter.

Auf der diesjährigen Potato Europe präsentiert man die Stärkesorten Kuba, Novano und Skawa und die rotschalige Speisesorte Macarena (im Bild). Zudem gibt es einen neuen Stärkestamm mit Multiresistenz mit der Bezeichnung Bü 13.1088.05. 

Gute Ergebnisse auf unterschiedlichen Böden
Gemäß Behrendt werden viele Neuzulassungen im rotschaligen Bereich irrtümlich mit der allgegenwärtigen Laura verwechselt. "Unser Ziel ist es, genau diesen Wiedererkennungswert mit der Macarena zu erreichen." Entscheidender Faktor sei dabei, dass die Sorte mit unterschiedlichen Bodentypen und Anbaubedingungen klarkommt, betont der Züchter. "Sowohl auf den schweren Böden in Niedersachsen als auch auf den leichteren Böden in Mecklenburg-Vorpommern wies die Sorte insgesamt erfreuliche Ergebnisse, sprich Netto-Erträge, auf. Auch der Anteil an großfallenden Knollen ist in der Regel besonders hoch, weshalb die Sorte auch für den Exportmarkt geeignet ist. Wenn die Kartoffel also unter extremen Wetterbedingungen in Deutschland wächst, sehe ich ebenfalls zukünftig gute Chancen in Ländern wie z.B. Nordafrika."

Besuchen Sie das Unternehmen auf der Potato Europe: Stand C35 

Weitere Informationen:
Dennis Behrendt
Saatzucht Niehoff
Gutshof 1
17209 Bütow
Fon: ++49(0)39922/80813
Fax: ++49(0)39922/80817
Mail: d.behrendt@gutbuetow.de
Web: https://www.saatzucht-niehoff.de 


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