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Niederländischer Händler beteiligt sich an Start-up für Nebenprodukte

"Es ist Zeit für eine eigene Kategorie für beschädigte Produkte"

Restströme aufwerten - viele Obst- und Gemüsehändler haben sich darüber schon den Kopf zerbrochen. Marcel Verdellen von Satori Holland hat etwas dagegen unternommen. Mit dem Start-up Van Kneus geben Marcel, Harald van Amerom, ein Freund aus Kindertagen, der seinen Job als Wirtschaftsprüfer an den Nagel gehängt hat, und das Unternehmen Raaskal Food Creators unzähligen Obst- und Gemüsesorten, die nicht den Qualitätsstandards entsprechen, eine zweite Chance. Jetzt ist Francois Maes, der Gründer von Special Fruit, als Minderheitsgesellschafter bei diesem niederländischen Unternehmen eingestiegen.


Marcel Verdellen, Harald van Amerom und Francois Maes

"Marcel Verdellen hatte schon lange die Idee, vor allem Importprodukten, die man nicht mehr in Supermärkten verkaufen kann, eine zweite Chance zu geben. Das führte zu einem Abschlussprojekt, bei dem sich HAS-Studierenden mit dem Aufbau eines GazpachGo-Konzepts befassten", sagt Harald. Der Plan der HAS führte zur Gründung eines neuen Unternehmens, Van Kneus. Dahinter steht die Idee, dass auch schadhaftes Obst und Gemüse gut genug ist und viele Möglichkeiten bietet.

Die ersten kalten Suppen von Van Kneus - Kouwe Soepen, wie sie es nennen - gibt es jetzt in den Varianten Tomate, Zuchini und Süßkartoffel. Die Restströme werden als beste Ströme bezeichnet, und das Unternehmen hat seitdem Produkte wie Keus' Dikke Sjips (dicke Pommes frites) weiterentwickelt. Diese werden nicht frittiert, sondern nach einem neuen Verfahren namens "deep dry" getrocknet, das den Pommes frites Geschmack verleiht, ohne sie zu ummanteln. Die nächste Entwicklung ist die Pietsa, ein Pizzaboden, der zum Teil aus altem Brot besteht und Pizzasauce enthält.

Sjoerd Henstra, der bis vor sechs Jahren ein gehobenes Strandrestaurant leitete, entwickelt all diese Produkte. Er möchte Lebensmittel in Restaurantqualität einem breiteren Publikum zugänglich machen, von den Supermarktregalen bis hin zu Gesundheitseinrichtungen und Firmencaterern. "Was faselst du da?", wurde er oft gefragt, wenn er von seiner Idee erzählte. So wurde Raaskal Food Creators im Jahr 2016 geboren. Das Unternehmen legte einen fulminanten Start hin und wächst weiterhin rasant.

"Das ist die perfekte Möglichkeit für Marcel, seinen abgelehnten Ingwer, Limetten und Süßkartoffeln einen Mehrwert zu verleihen. Er nutzt dies vor allem für seine Importprodukte", sagt Harald, "hat aber inzwischen Kontakt zu niederländischen Erzeugern von Tomaten, Zucchini und anderen Gemüsesorten aufgenommen, die ihre 'zweitklassigen Produkte' für dieses Konzept liefern. Wir sind immer noch auf der Suche nach Absatzmärkten, um noch mehr Obst und Gemüse vor der Verschwendung zu bewahren."

"Dem Projekt eine Gestalt zu geben, ist eine große Herausforderung. Alle wissen, dass es bizarr ist, dass weltweit 33 Prozent der Lebensmittel verschwendet werden. Aber die Supermärkte sind immer noch sehr ängstlich, sich zu engagieren. Dabei gibt es große Chancen für sie und den To-Go-Markt. Dieses Segment wächst stark. Wäre es nicht wunderbar, diese Produktkategorie zu schaffen, in der auch andere Anbieter nachhaltiger Lebensmittel ihren Platz haben? Wir freuen uns, dass wir zeigen können, dass es einen guten Markt für diese Kraftprotze im Regal gibt", so Harald abschließend.

Für weitere Informationen:
Harald van Amerom 
Van Kneus 
Tel: +31 6 23304219
harald.vanamerom@vankneus.com 
www.vankneus.com  


Erscheinungsdatum:



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