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BLE KW 30:

'Italienische Victoria und Black Magic stachen besonders hervor'

Italienische Trauben dominierten augenscheinlich das Geschehen: Victoria und Black Magic stachen dabei besonders hervor. Italia hatten merklich an Bedeutung gewonnen und tauchte inzwischen in
Berlin und in Frankfurt auf. Die Präsenz der spanischen Früchte hatte sich laut BLE leicht, die der ägyptischen recht stark eingeschränkt. Ergänzt wurde das Sortiment von hochwertigen Partien aus Frankreich, etwas günstigeren aus Griechenland sowie von wenigen Partien aus der Islamischen Republik Iran.

Insgesamt herrschte eine ziemlich ruhige Nachfrage vor. Sie konnte dank der ausgedehnten Verfügbarkeit der italienischen Chargen ohne Schwierigkeiten befriedigt werden. Die Notierungen tendierten in Hamburg generell abwärts: Viele Händler versuchten mit den gewährten Vergünstigungen, die Abwicklung zu beschleunigen, was jedoch nicht immer gelang. In Köln waren festere Bewertungen zu verzeichnen, während sich die Preise in Berlin nicht wesentlich veränderten. Ebenda starteten auch ansehnliche und gehaltvolle rote Flame Seedless zu 4 € je Kilo in die Vermarktung.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Markt- und Preisbericht. 

Äpfel
Die europäische neue Ernte gewann weiter an Relevanz: Erste Elstar trafen ein, kosteten lose aufgemacht in Hamburg allerdings stolze 2,40 € je kg. Obwohl die Produkte punktuell in Sachen Aroma noch nicht gänzlich überzeugten erfolgte die Unterbringung doch schon recht glatt. Im Sektor der Importe aus Übersee überwogen weiterhin die neuseeländischen vor den chilenischen Artikeln.

Birnen
Südafrikanische Zuflüsse überwogen vor chilenischen, beide Herkünfte hatten aber augenscheinlich an Bedeutung verloren. Produkte aus dem Inland, den Niederlanden, Italien und Belgien hatten nur punktuell ergänzenden Charakter. Erste Dr. Jules Guyot, die aus Spanien kommend in Hamburg unter ihrem Synonym Limonera zu 2,‑ € je kg verkauft wurden, tauchten in der Hansestadt auf.

Erdbeeren
Wie in den Vorwochen dominierten einheimische Partien. Niederländische, belgische und polnische Partien hatten meist nur einen ergänzenden Status inne. Die Verfügbarkeit hatte sich vermindert. Die Verringerung des Sortimentes war aber nicht allzu tragisch, denn auch die Unterbringungsmöglichkeiten hatten sich augenscheinlich eingeschränkt.

Aprikosen
Türkische und französische Anlieferungen herrschten vor. Produkte aus Spanien und Italien ergänzten das Geschehen. Abladungen aus der Republik Moldau sowie Polen komplettierten die Produktpalette. Einheimische Früchte waren am teuersten. In Hamburg tauchten österreichische Marillen auf, die 4,‑ € je kg kosten sollten.

Kirschen
Die Präsenz der einheimischen und türkischen Artikel begrenzte sich augenscheinlich, die Saison hat ihren Höhepunkt offensichtlich überschritten. Ergänzende Zuflüsse kamen aus Polen, Belgien und Griechenland. Die Kunden griffen gerne auf Artikel mit mindestens 28 mm zu.

Pfirsiche und Nektarinen
Spanische Anlieferungen dominierten vor italienischen und französischen. Abladungen aus der Türkei und Griechenland rundeten das Sortiment ab. Obwohl sich die Verfügbarkeit eingeschränkt hatte, konnte der Bedarf ohne größere Anstrengungen befriedigt werden. In Hamburg und Köln konnte man gesenkte Aufrufe beobachten, da sich Bestände gebildet hatten.

Pflaumen
Einheimische Chargen herrschten vor: Cacaks Schöne, Katinka, verschiedene Top-Varietäten und Bühler Frühzwetschge bildeten die Basis der Warenpalette. Lepotica aus mehreren osteuropäischen Ländern hatten insgesamt an Relevanz gewonnen. Zuflüsse aus Spanien und Italien hatten eher komplettierenden Charakter. Die Bereitstellung hatte sich generell ausgedehnt.

Zitronen
Südafrikanische Importe überwogen vor argentinischen. Zufuhren aus Spanien ergänzten das Geschehen. Die Versorgung hatte sich zwar begrenzt, genügte aber dennoch, um das Interesse zu stillen. Die Preise blieben meist konstant.

Bananen
Die Bereitstellung wurde hinreichend auf die Unterbringungsmöglichkeiten abgestimmt. Diese hatten sich infolge der Urlaubszeit sowie der hochsommerlichen Temperaturen mancherorts eingeschränkt. Die Notierungen blieben meistens stabil.

Blumenkohl
Einheimische Offerten standen fast konkurrenzlos bereit, nur punktuell konnte daneben noch auf niederländische und belgische Chargen zugegriffen werden. Die Hitze hatte den Bedarf doch merklich begrenzt. Zudem tat sie der Kondition der Ware nicht gerade gut. Bestände sowie mangelbehaftete Partien waren vereinzelt die Folge.

Salat
Bei Kopfsalat überwogen einheimische vor belgischen Offerten. In Köln tauchten daneben noch wenige niederländische Artikel auf. Belgische Chargen vergünstigten sich oftmals, ihr Preis näherte sich daher dem der deutschen an. Eissalat kam aus Deutschland und den Niederlanden. Die Geschäfte verliefen in einem ruhigen Rahmen ab.

Gurken
Bei den Schlangengurken setzte sich das Sortiment aus einheimischen, niederländischen und belgischen Abladungen zusammen. Unisono berichteten die Märkte von Verteuerungen, welche mitunter auch recht kräftig ausfielen. Die Lieferungen aus den Niederlanden stockten infolge von Streiks der Landwirte, was sich wiederum selbstredend auch auf die Preise heimischer Erzeugnisse auswirkte.

Tomaten
Niederländische und belgische Anlieferungen dominierten augenscheinlich das Geschehen. Die Verfügbarkeit hatte sich ausgedehnt. Sie genügte, um den Bedarf zu decken. Die Notierungen tendierten oftmals nach unten, da der Kundenzugriff zu schwach ausfiel. Punktuell waren speziell die belgischen Offerten von den Vergünstigungen betroffen.

Gemüsepaprika
Niederländische Chargen überwogen vor türkischen und belgischen. Die Verfügbarkeit hatte sich zwar eingeschränkt, sie genügte aber, um den Bedarf zu decken. Bei in einem ruhigen aber steten Rahmen verlaufenden Geschäften zeigten die Notierungen einen eher nach unten gerichteten Trend.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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