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Frankreich:

Minimale Flächenerweiterung bei Speisekartoffeln nach Rückgang 2021

Die Ergebnisse einer Studie der UNPT (Union Nationale des producteurs de Pommes de Terre) zeigen, dass die Anbaufläche für Speisekartoffeln in Frankreich dieses Jahr um ein Prozent zugenommen hat. Dieser Anstieg reicht jedoch nicht aus, um den letztjährigen Rückgang um drei Prozent, der den Kartoffelsektor entsprechend geschwächt hat, auszugleichen.

Die vom Comité National Interprofessionnel de la Pomme de Terre (CNIPT) beauftragte Studie zeigt, dass die Anbaufläche für Speisekartoffeln (Frischkartoffeln, Industriekartoffeln) in Frankreich um ein Prozent zunehmen wird, was in der Summe einer Zunahme von 151.040 ha auf 152.520 ha entspricht. Die größte Erweiterung (um 1.820 ha) ist in der Region Hauts-de-France zu verzeichnen, insbesondere in der Picardie und in Nord-Pas-de-Calais. "Damit behauptet die Region Hauts-de-France ihre Stellung als wichtigste Anbauregion in Sachen Speisekartoffeln: Insgesamt umfasst diese Region etwa 63 Prozent der gesamten französischen Anbaufläche", so die UNPT und das CNIPT in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Der Anstieg ist auf die starke Nachfrage der französischen Verarbeitungsindustrie und anderer europäischer Länder zurückzuführen (Chips, Pommes frites usw.). In der Region Champagne-Ardenne, dem zweitgrößten Anbaugebiet, ging die Fläche um 700 ha zurück. Dieser Rückgang ist den wirtschaftlichen Schwierigkeiten am Speisekartoffelmarkt geschuldet.

Viele Fragezeichen für 2023
Nach der Flächenreduzierung im Jahr 2021 konnte sich der Kartoffelanbau bisher noch nicht ganz erholen. "Der kontrollierte Kostenanstieg, die starken Marktschwankungen in bestimmten Segmenten und die starken Wetterextreme der letzten Jahre haben dafür gesorgt, dass die anfängliche Dynamik der Erzeuger etwas stagnierte. Nichtsdestotrotz war die Dynamik im Jahr 2022 recht vielversprechend", erklärt der Branchenverband.

Trotz dieser Herausforderungen und der Flächenerweiterung um ein Prozent gibt es mit Bezug auf das Folgejahr 2023 viele Fragezeichen. Die letztendlichen Folgen der Hitzewellen, die es am 18. und 19. Juli in Frankreich gab, werden für die Ertragsprognosen und damit den gesamten Kartoffelanbau entscheidend sein. Man wird in diesem Sommer auf mehreren Parzellen Proben nehmen. Diese Proben werden untersucht und die Ergebnisse in die abschließende Bewertung einfließen.


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