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Südafrika:

'Üppiges Avocadoangebot wird zweifellos Druck auf die Preise ausüben'

Die Zimbabwe Avocado Growers Association hat ihren Erzeugern geraten, ihre Ernte zu bremsen, da fast 1.000 Container, hauptsächlich aus Peru, auf dem Weg nach Europa sind, "sodass das Avocadoangebot extrem hoch sein wird, was zweifellos Druck auf die Preise ausüben wird." Südafrika exportiert seit geraumer Zeit Avocados, und während südafrikanische Avocados bei den Ankünften in der KW 19 bis KW 21 normalerweise gute Preise erzielen, stand der europäische Avocadomarkt in diesem Jahr von Anfang an unter Druck.

Der Krieg in der Ukraine erschwerte den Übergang von Avocados der nördlichen Hemisphäre zu Produkten der südlichen Hemisphäre. Die Ware aus Südafrika muss so früh wie möglich in Europa sein, bevor die großen Mengen aus Peru eintreffen. Israelische Avocados waren noch auf dem Markt, als die südafrikanischen Avocados kamen, und es wird erwartet, dass der späte Teil des Zeitfensters durch die Mengen aus Peru, die weiterhin kommen, beeinflusst wird.

Spätankömmlinge verdienen weniger
"Der Markt beginnt hoch und endet niedrig. Man versucht, seine Ernte und seine Abfahrten so zu timen, dass man so früh wie möglich auf dem Markt ist. Und während wir in diesem Jahr meiner Meinung nach weniger Probleme mit Kaltfronten am Kap hatten, hatten wir um so mehr Probleme mit unregelmäßigen und unzuverlässigen Fahrplänen", sagt ein Avocadoanbauer aus Tzaneen. "Ein Schiff hat über 50 Tage für die Fahrt [nach Rotterdam] gebraucht, mehr als das Doppelte der üblichen Fahrtzeit, und das ist eine Katastrophe für unsere Früchte. Das ist eine große Enttäuschung für uns."

Eine Verspätung von fünf Tagen mag sich nicht nach viel anhören, meint er, aber sie kann zu einem Preisrückgang von 1 bis 1,5 Euro pro Karton führen, "was zu Hause einen großen Unterschied macht. Wenn sich ein Schiff um 15 Tage verspätet, kann das leicht einen Unterschied von 2 Euro pro Karton ausmachen, und das bedeutet für die Landwirte wirklich erhebliche Verluste."

In dieser Saison müssen noch viele Auszahlungen erfolgen, aber zum jetzigen Zeitpunkt liegen die Exporterlöse auf einem Niveau, das zuletzt vor fünf bis zehn Jahren zu beobachten war, merkt er an, etwa R8 (0,46 Euro) bis R9 (0,52 Euro) pro Kilogramm niedriger als im letzten Jahr.

Inländische Avocado-Verkäufe im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig
Die örtlichen Einzelhändler haben die Abnahmemengen für ihre Avocadoprogramme um die Hälfte gekürzt, fährt der Avocadozüchter aus Tzaneen fort, um die Avocadopreise zu stabilisieren. "Wir bekommen faire Preise für unsere lokalen Supermarktprogramme, aber die Mengen, die wir liefern, sind so viel geringer." Die Kaufkraft steht unter Druck, und der Verkauf von Avocados im Einzelhandel war im letzten Jahr viel stärker und im Jahr davor sogar noch stärker, sagt eine Avocado-Einkäuferin. 

"Ich vermute, dass aufgrund der hohen Verfügbarkeit von Avocados auf den städtischen Märkten (aufgrund von hagelgeschädigten Früchten der Klasse 3 und Exportunsicherheiten) Franchisegeschäfte lieber auf dem Markt als über Einzelhandelsvertriebszentren einkaufen." Franchisenehmer haben die Möglichkeit, ihr Produkt auf dem Markt zu kaufen, wenn die Preise niedriger sind (sie liegen zwischen 14 und 15 R/kg), und das wiederum hat, wie sie anmerkt, einen "unglaublich großen" Einfluss auf die direkten Einzelhandelsprogramme.


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