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Hohe Preise, aber die Rentabilität wird durch Kostensteigerungen geschmälert

Gute Aussichten für italienische Pfirsiche und Nektarinen

Für Pfirsiche und Nektarinen werden sehr gute Preise erzielt. Die Nachfrage auf dem Markt ist groß, aber das Angebot nicht. Die Qualität ist sehr gut, obwohl die Kaliber klein sind. Das ist bereits ein erster Faktor, der zu berücksichtigen ist. Jedes Jahr heißt es, dass das Kaliber den Unterschied ausmacht, aber in Jahren wie diesem stimmt das eigentlich nicht.

"Es gibt eine gute Nachfrage und die Preise sind sowohl für Pfirsiche als auch für Nektarinen hoch. Es gibt einen Mangel an spanischer Ware, was den italienischen Erzeugern entgegenkommt. Im Moment sind die Abstufungen recht gering. Die Kategorien B und C sind führend, während A und AA nur etwas mehr als ein Drittel der Gesamtmenge ausmachen", erklärt der Makler Daniele Berardi.

Trotz dieser Prozentsätze, bei denen die Klassen B und C aufgrund der Trockenheit und der hohen Tages- und Nachttemperaturen in der Überzahl sind, sind die Preise mit bis zu 1 EUR pro Tonne sehr hoch, was ein Zeichen für eine allgemeine Produktknappheit ist. "Es ist auch ein Zeichen dafür, dass die italienischen Käufer keine große Wahl haben, da es in Spanien nur sehr wenig Ware gibt. Gleichzeitig muss man aber auch sagen, dass das magere spanische Produkt, das in Italien ankommt, immer weniger kostet als das italienische Pendant desselben Kalibers und derselben Qualität."

Es gibt nicht viel zu jubeln. "Die Erträge auf dem Lande sind aufgrund des Klimas geringer. Auch der Mangel an Arbeitskräften bereitet einigen Unternehmen Probleme. Hinzu kommt, dass der Anstieg aller Produktionskosten, der manchmal bis zu 30 Prozent beträgt, die Rentabilität schmälert, obwohl man in einem relativ normalen Jahr viel Geld verdienen würde. Am Ende des Tages bleibt den Betrieben zwar etwas übrig, aber nicht sehr viel."

"Die Gebiete, in denen die Ernte in diesen Tagen in vollem Gange ist, sind San Ferdinando, Caserta und Emilia-Romagna. Auch in diesem Jahr sind Pfirsiche und Nektarinen, die in Körben für den Großhandel, vor allem für den ausländischen, verpackt werden, teuer. Dies zeigt jedoch, dass die Einzelhändler den Preis in der Regel nicht nach dem Markt festlegen, sondern danach, was die eigene Konkurrenz herausholen kann. Andernfalls gäbe es keine Erklärung für bestimmte Entscheidungen, wie z. B. die Einführung von Sonderangeboten bei Produktknappheit."

Berardi verfügt über langjährige Erfahrung in der Branche. "Auch die Großhandelsmärkte müssen ihre Rolle wieder aufnehmen und sich erneuern. Padua und Verona zum Beispiel werden sowohl im Ausland als auch im Inland als echte Logistikplattformen wahrgenommen. Und sie haben direkte Beziehungen zu großen Einzelhändlern."


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