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ANPP und FNPF warnen vor einer möglichen Destabilisierung der Märkte

"Der europäische Markt braucht keine Äpfel aus der Republik Moldau"

Der französische Verband der Apfelbirnenproduzenten (ANPP) und der französische Verband der Obsterzeuger (FNPF) haben sich zu dem Vorschlag der Europäischen Kommission geäußert, die zollfreie Einfuhr von Obst und Gemüse aus der Republik Moldau in Europa zu erhöhen. Auf den ersten Blick scheint die Absicht lobenswert (Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine betroffenen moldauischen Wirtschaft), aber ANPP und FNPF warnen vor einer potenziellen Destabilisierung der europäischen Märkte, insbesondere des Apfelmarktes.

Nach diesem von der Europäischen Kommission vorgelegten Verordnungsvorschlag sollen sich die Mengen an Pflaumen, Tafeltrauben, Äpfeln, Tomaten, Kirschen, Knoblauch und Traubensaft, die zollfrei in die Europäische Union eingeführt werden können, innerhalb eines Jahres verdoppeln. Laut EU-Handelskommissar Valdis Dombrovkis soll dieser erleichterte Zugang zum europäischen Markt für diese landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Republik Moldau helfen, "ihre vom Krieg beeinträchtigten Handelsströme wieder in Gang zu bringen."

ANPP und FNPF warnen den französischen Minister für Landwirtschaft und Ernährungssouveränität sowie die Europäische Kommission vor den Risiken dieser Umlenkung der Handelsströme. Insbesondere der europäische Apfelmarkt ist kaum stabil und könnte in den Segmenten "Tafeläpfel" und "Tafeläpfel" selbst bei geringen Einfuhrströmen tatsächlich destabilisiert werden. In der Tat sind europäische Länder wie Polen bereits durch die Schließung des russischen Marktes benachteiligt und werden ihre Waren wahrscheinlich in den Westen umlenken. Außerdem brauchen die französischen Äpfel nicht noch mehr Konkurrenten. Sie leiden bereits unter dem Wettbewerb, den steigenden Produktionskosten und den realen Schwierigkeiten, Exportmärkte zu erobern.

ANPP und FNPF fordern eine genaue Beobachtung der Märkte und eine strikte Einhaltung des vorläufigen Aspekts dieser Maßnahme. Ganz allgemein verstärkt diese Maßnahme die Notwendigkeit, die Herkunft der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für die Endverbraucher zu identifizieren, unabhängig von der Art und Weise der Vermarktung der Äpfel (Catering, Kompott,...). Die französischen Produktionsbedingungen basieren in der Tat auf der Agrarökologie, und die französischen Auflagen und Normen, die die Erzeuger einzuhalten versuchen, sind nicht mit den moldauischen Normen vergleichbar. Darüber müssen die Verbraucher unbedingt informiert werden.

Für weitere Informationen:
www.lapomme.org
www.vergers-ecoresponsables.fr
fnpfruits.fr


Erscheinungsdatum:



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