BLE KW 22:

'Einheimische Chargen dominierten weiterhin das Geschehen am Spargelmarkt'

Einheimische Chargen dominierten weiterhin das Geschehen am Spargelmarkt. Ihre Präsenz hatte sich laut BLE zwar eingeschränkt, genügte in der Regel aber, um den Bedarf zu decken. Verschiedentlich hatten sich die Unterbringungsmöglichkeiten aber so stark verbessert, dass die Nachfrage doch nicht komplett befriedigt werden konnte. In diesen Fällen konnten die Vertreiber ihre bisherigen Forderungen durchaus heraufsetzen, zum Teil auch sehr deutlich. In Frankfurt war eine gewisse Kundensättigung nicht von der Hand zu weisen. Durch eine verringerte Bereitstellung tendierten die Notierungen letztlich aber auch dort aufwärts.

Generell verzeichnete man vor dem langen Pfingstwochenende ein angestiegenes Interesse. Importe aus Polen, Ungarn, Italien hatten
lediglich lokal ergänzenden Charakter. Durch die Verteuerungen bei den inländischen Partien hatten sie eine gewisse Vermarktungschance. Auch Klasse II-Offerten aus Deutschland wurden von den Käufern gerne mitgenommen.

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Äpfel
Inländische Produkte herrschten weiterhin vor, verloren aber insgesamt an Relevanz. Hier und da sanken die Bewertungen für die Produkte von der südlichen Hemisphäre mengeninduziert ein wenig ab. Die einheimischen Partien verteuerten sich hingegen mancherorts infolge des begrenzteren Angebotes.

Birnen
Südafrikanische Abate Fetel, Forelle und Packham`s Triumph gaben den Ton an. Abate Fetel aus Chile und Argentinien folgten von der Bedeutung her. Insgesamt hatte sich die Verfügbarkeit leicht begrenzt, vor allem südafrikanische Flamingo verloren an Relevanz.

Tafeltrauben
Die italienischen Anlieferungen wuchsen an: Black Magic und Victoria konnten organoleptisch aber nicht immer vollends überzeugen. So etablierte sich eine weite Preisspanne. Die verstärkten Ankünfte aus Italien hatten indes nur wenige Auswirkungen auf die Notierungen der dominierenden südafrikanischen und chilenischen Chargen.

Erbeeren
Einheimische Früchte dominierten augenscheinlich die Szenerie. Aufgrund einer divergierenden Qualität etablierte sich punktuell eine weite Preisspanne. Zudem tendierten die Notierungen aus demselben Grund eher abwärts als nach oben. Bestände ließen sich dennoch nicht immer umgehen.

Aprikosen
Spanische Offerten herrschten vor. Die Präsenz der französischen und italienischen Chargen dehnte sich aus. Wenige türkische Importe ergänzten in München und Frankfurt, wo sie 13,‑ € je 6 kg kosteten, das Geschehen. Große Kaliber standen im Mittelpunkt und konnte mitunter flott verkauft werden.

Kirschen
Die Saison nahm langsam Fahrt auf. Spanische Anlieferungen herrschten offensichtlich vor und standen meist in den von den Kunden bevorzugten großen Kalibern bereit. Ihre Güte überzeugte meist, sodass die Kunden gerne zugriffen. Bei den griechischen Produkten ließ die Qualität manchmal Wünsche offen, was sich unweigerlich auf die Bewertungen niederschlug.

Pfirsiche und Nektarinen
Spanische Chargen überwogen vor italienischen. Während französische Ware noch auf sich warten ließ, konnte in Frankfurt am Freitag auf erste türkische Importe zugegriffen werden. Generell war eine ziemlich uneinheitliche Güte festzustellen. Dementsprechend entwickelten sich dann auch die Preise.

Zitronen
Bei den spanischen Früchten war die Umstellung von günstigen Primofiori zu teureren Verna in vollem Gange, weshalb die Bewertungen summa summarum nach oben tendierten. Türkische Enterdonato verloren an Relevanz, mengeninduziert kletterten die Notierungen ab und an aufwärts.

Bananen
Die Bereitstellung harmonierte in der Regel mit den Unterbringungsmöglichkeiten. Daher veränderten sich die Notierungen nur punktuell. In Berlin vergünstigte sich das gesamte Angebot mengeninduziert ein wenig. In München verteuerten sich hingegen die Zweit- und Drittmarken.

Blumenkohl
Einheimische Partien herrschten vor und hatten mancherorts fast eine Monopolstellung inne. Belgische Offerten folgten von der Bedeutung her. Der Bedarf hatte sich vergrößert und es gelang trotz einer ausgeweiteten Verfügbarkeit nicht immer, die Nachfrage vollständig zu decken.

Salat
Kopfsalat kam aus Belgien und Deutschland. Das Interesse war nicht besonders stark ausgeprägt und konnte mühelos befriedigt werden. Die Notierungen sanken oftmals ab, zum Teil einstandsbedingt zum anderen aufgrund eines zu üppigen Sortimentes. Bei Eissalat gab es vorrangig einheimische und nachfolgend niederländische Artikel.

Gurken
Die Warenpalette setzte sich aus einheimischen, niederländischen und belgischen Produkten zusammen. Die Verfügbarkeit hatte sich nicht wesentlich verändert. Auch in diesem Sektor fiel die Bereitstellung mitunter zu üppig aus, sodass die Händler ihre Forderungen reduzieren mussten.

Tomaten
Niederländische und belgische Chargen dominierten augenscheinlich das Geschehen. Einheimische und italienische Artikel hatten komplettierenden Charakter. Die Qualität der Früchte überzeugte in der Regel. Die Verfügbarkeit hatte sich offensichtlich ausgedehnt und überragte mitunter die Unterbringungsmöglichkeiten.

Gemüsepaprika
Die Vermarktung verlief mit tonangebenden niederländischen und belgischen Partien recht uneinheitlich. Meist überragte das Angebot die Nachfrage, sodass die Bewertungen sanken. Ab und an reichte das Sortiment aber nicht aus, um das Interesse komplett zu stillen. In diesen Fällen waren auch anziehende Notierungen zu verzeichnen.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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