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Aufgrund von Arbeitskräftemangel sinkt die Schätzung der neuseeländischen Apfel- und Birnensaison um 12% gegenüber der Vorsaison

Die NZAPI (New Zealand Apples and Pears), die Branchenorganisation der neuseeländischen Kernobsterzeuger, hat heute eine neue Ernteprognose veröffentlicht, die einen Rückgang von 12% gegenüber der Schätzung der Organisation vor der Saison vorhersagt.

Im Januar dieses Jahres wurde die Apfel- und Birnenernte 2022 auf umgerechnet 23,2 Millionen Exportkisten (Tray Carton Equivalents oder TCEs) geschätzt, die für Kunden in mehr als 80 Ländern bestimmt sind. Diese Prognose wurde nun auf etwa 20,3 Millionen Kartons korrigiert, was einen geschätzten Rückgang der Exporterlöse um 64 Millionen Euro bedeutet.

Terry Meikle, CEO der NZAPI, sagt, dass ein perfekter Sturm aus ungünstigen Wetterereignissen in den wichtigsten Anbauregionen und ein erheblicher Arbeitskräftemangel während der Haupterntezeit dazu geführt haben, dass die Erzeuger ihre Ernte nicht vollständig ausschöpfen konnten. "Auch wenn unsere Ernte um etwa 12% geringer ausfällt als ursprünglich geschätzt, beweist es doch die Widerstandsfähigkeit und das Können unserer Erzeuger, dass wir aus dieser unglaublich schwierigen Ernte immer noch das Beste herausholen können."

"Die Landwirte hatten nicht genügend Arbeitskräfte, um das Maximum aus ihrer Ernte herauszuholen, so wie es unter normalen Umständen möglich gewesen wäre. Der Arbeitskräftemangel wurde durch die Auswirkungen der Pandemie, welche die wichtigsten Regionen zu kritischen Zeitpunkten während der Ernte heimsuchte, und durch die fehlenden Backpacker noch verschärft. Unter diesen Umständen war eine volle Ausschöpfung der Erntemengen einfach nicht möglich", sagt Meikle.

In der großen Apfelanbauregion Hawke's Bay wird die Ernte voraussichtlich um 15% niedriger ausfallen als die Schätzung vom Januar, und die Nachbarregion an der Ostküste, Gisborne, hat mit einem Minus von 20% am schlechtesten abgeschnitten, da beide Regionen von schweren Unwettern betroffen waren. In Gisborne fielen während der Saison bei einer Vielzahl von Niederschlägen über 530mm, während es in Hawke's Bay 321mm waren.

In Nelson wurde die Anbausaison als gut bezeichnet, wobei der prognostizierte Rückgang der produzierten Kartons um 7% darauf zurückzuführen ist, dass die Bäume, die in der Saison 2021 durch die Hagelstürme dezimiert wurden, in diesem Jahr keine Ernte einbrachten. Während die Wetterbedingungen für den Apfelanbau auf der Südinsel deutlich besser waren, haben sich Hafenlogistik und Verschiffungsstörungen sowie fehlende Container in der Region Nelson besonders stark ausgewirkt.

Meikle fügt hinzu: "Leider werden die anhaltenden Störungen im globalen Lieferkettennetz und die weltweite Inflation unserer Branche in den kommenden Monaten weiterhin Gegenwind bescheren. Obwohl dies zweifellos die schwierigste Ernte der letzten Jahre war, ist die Widerstandsfähigkeit unserer Erzeugergemeinschaft bewundernswert, die qualitativ hochwertige Früchte produziert, welche unseren Kunden in Übersee und im Inland ein großartiges Geschmackserlebnis bieten."

Für mehr Informationen: applesandpears.nz


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