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Erfreulicher Saisonauftakt in NRW:

"Früher Start der Frühkartoffelernte mit guten Mengen und Qualitäten"

Die Frühkartoffelernte kommt dieses Jahr in vielen Anbaugebieten Deutschlands relativ früh in Schwung. Auch am Hof Lynders in Niederkrüchten (NRW) wurden vergangene Woche bereits die ersten Annabelle (rechts im Bild) der diesjährigen Saison gerodet, gut drei Wochen früher als im Vorjahr, so Mitinhaber Hermann-Josef Lynders, der das 1870 gegründete Unternehmen nun gemeinsam mit seinem Bruder  führt. "Die Erträge sind zu Beginn der Saison sehr gut, gleiches gilt für die Qualitäten unserer Frühkartoffeln."

Die frühe Ware wird entweder über den eigenen Hofladen sowie umliegende Direktvermarkter gehandelt. Lynders: "Ab nächster Woche rechnen wir mit größeren Mengen, in etwa drei Wochen starten wir dann voraussichtlich mit festschaligen Frühkartoffeln der Sorten Colomba und Corinna durch." Parallel zur Mengenerhöhung wird die Ware dann auch vermehrt über einen regionalen Großhandelspartner in den LEH gelangen. 

Rückläufiger Frühkartoffelanbau
Die Familie Lynders erzeugt auf ca. 66 Hektar Kartoffeln, der Anteil von Frühkartoffeln beläuft sich auf etwa 15 Prozent. "Die Tendenz bei den Frühkartoffeln ist eher fallend, nicht zuletzt aufgrund des aufwendigen Anbauprozesses mit Vliesabdeckung, was sich gerade bei der angekündigten Mindestlohnerhöhung nicht so sehr rentiert. Nichtsdestotrotz werden wir den Frühkartoffelanbau nach wie vor beibehalten, weil es eben eine interessante Nische ist", schildert Lynders die längerfristige Tendenz der Frühkartoffelerzeugung. 

Währenddessen wird der LEH nach wie vor mit alterntigen Lagerkartoffeln aus letztjähriger Ernte beliefert. Für die nächsten drei bis vier Wochen stünde noch ausreichend Ware zur Verfügung, anschließend wird man sich voll und ganz dem Vertrieb der Frühkartoffeln widmen. "Die Kauflust der Kunden lässt sich nur schwierig vorhersagen, aber bis Mitte Juni sollte unser Lager normalerweise geräumt sein."

Rechts: Mitte Februar wurden die Frühkartoffeln gepflanzt.

Fallende Eissalat-Notierungen
Parallel zum Frühkartoffelgeschäft kommt auch die Ernte des Freilandgemüses - etwa Kopf- und Eissalat, Eichblatt, Lollo Bionda und Rosso sowie Sellerie -  nun sukzessive ins Rollen. "Vor allem beim Eissalat drückt Spanien mit billiger Ware auf den Markt, weshalb wir mit fallenden Preisen zu kämpfen haben. Das kann sich aber innerhalb kürzester Zeit wieder ändern. Insgesamt sind wir aber mit dem aktuellen Saisonauftakt recht zufrieden", bilanziert Lynders abschließend. 

Weitere Informationen:
Hans-Wilhelm Lynders & Söhne GbR
Dilborner Straße 56
41372 Niederkrüchten
Telefon: 02163-82952
Telefax: 02163-898446
E-Mail: info@lynders.nrw 
https://www.instagram.com/lynders.nrw/ 


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