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Ed Heijnen und Leon Hijweege, Keelings International, Niederlande:

"Wir wollen uns auf dem europäischen Markt für Beerenfrüchte klar und deutlich positionieren"

Seit zweieinhalb Jahren ist Keelings International Ltd als Teil der irischen Muttergesellschaft in Ridderkerk ansässig. Das Unternehmen vermarktet jetzt hauptsächlich seine eigenen Ananas und Melonen und hat große Ambitionen, auf dem europäischen Markt für Beerenobst Fuß zu fassen. Keelings besitzt in Costa Rica eine 900 Hektar große Farm namens Las Brisas, von denen 200 Hektar Regenwald sind. Neben Ananas vertreibt Keelings auch ein breites Sortiment an Galia, Piel de Sapo, Cantaloupe, gelben und Wassermelonen aus eigenem Anbau in Brasilien, Costa Rica und Honduras.


Ed Heijnen und Leon Hijweege

Wenn man über Ananasimporte spricht, kommt man schnell auf die logistischen Auswirkungen zu sprechen. "Da die natürliche Blüte jetzt stattfindet, werden in Costa Rica viele Früchte frei. Aufgrund der knappen Verfügbarkeit von Containern ist das Angebot jedoch begrenzt. Normalerweise werden viele europäische Sommerfrüchte zu dieser Jahreszeit auf den Markt gebracht, aber auch Spanien hatte mit den Wetterbedingungen zu kämpfen. Dadurch bleibt die Ananas immer noch auf einem sehr vernünftigen Niveau, wobei es mich immer wieder erstaunt, dass der Preis der Ananas, umgerechnet pro Kilo, im Vergleich zu anderen Früchten recht niedrig ist", sagt Leon Hijweege.

"Die Zahl der Gelegenheitsimporteure auf dem Ananasmarkt ist im Laufe der Jahre deutlich zurückgegangen. Es sind vor allem Parteien mit eigenem Anbau, die jetzt den europäischen Markt bedienen. Wir haben eine gute Mischung von Kunden und liefern an Einzelhändler in ganz Europa, aber auch an Großhändler und Schneidebetriebe. Für uns ist auch die verarbeitende Industrie ein wachsender Markt für die Ananas ohne Krone", sagt Leon. "In den Niederlanden ist Convenience seit einiger Zeit ein heißes Thema im Supermarkt, aber auch in Deutschland nimmt das Angebot zum Beispiel von Obstsalaten zu, vor allem im Sommer."

"Mit unserem eigenen Anbau haben wir ein einzigartiges Konzept in der Hand. Die Einzelhändler machen gerne Geschäfte mit dem Hersteller, um die Kontrolle über die Kette zu behalten. Las Brisas hat vor kurzem die höchstmögliche Zertifizierung der Rainforest Alliance erhalten. Wir vermarkten vier Linien: Classic, KO'LOR, PURE und Fairtrade. PURE ist eine völlig rückstandsfreie Kultur, die wir (noch) nicht ganzjährig anbieten können. Chemische Pflanzenschutzmittel werden durch organische Mittel ersetzt. Mit Hilfe der Drohnentechnologie wird der Einsatz von Düngemitteln und die Schädlingsbekämpfung optimiert. Außerdem ist der Wasserverbrauch auf der Farm um 95% niedriger als auf anderen Ananasfarmen in Costa Rica. Ziel ist es sogar, dass die Betriebe CO2-neutral arbeiten", sagt Leon.

Die Melonensaison in Übersee ist bei Keelings inzwischen beendet. "Es war ein schwieriger Markt für brasilianische Melonen", bemerkt Ed Heijnen. "Im Winter ist der Melonenkonsum im Einzelhandel ohnehin geringer, aber auch im Gaststättengewerbe und in der Gastronomie haben wir in diesem Winter nicht die Mengen gesehen, die wir vor der Covid-Pandemie hatten. Auch der costaricanische Melonensektor hat mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Anpflanzungen wurden in dieser Saison um 40% reduziert, und trotz der relativ hohen Marktpreise ist damit zu rechnen, dass in der nächsten Saison einige kleinere Anbieter wieder aussteigen werden."


Melonenfarm Pura Vida

"Auch hier haben wir die Folgen der unterbrochenen Lieferkette gesehen. Normalerweise sind die Wochen 15, 16 und 17 die Spitzenzeiten. Jetzt hatten wir es mit Booten zu tun, die nicht abfuhren, und so gingen viele Melonen zu niedrigen Preisen an den Saftmarkt", sagt Ed. "Wir versuchen jetzt, die Saison mit spanischen Melonen und Wassermelonen zu verlängern, aber auch hier ist die Qualität aufgrund der Wetterextreme sehr unterschiedlich. Aufgrund des guten Wetters ist die Nachfrage jedoch sehr gut. In der Tat ist das derzeitige Preisniveau für ein Kilo europäischer Melonen auf dem Markt beispiellos."

In Irland ist Keelings Marktführer im Beerenobstanbau, und die Ambitionen in diesem Bereich sind auch in anderen europäischen Ländern groß. "Keelings hat eine klare Strategie, um sich auf dem europäischen Markt für Beerenfrüchte klar und deutlich zu positionieren", sagt Ed. "Der Markt für Beerenfrüchte wächst jährlich um 7 bis 8% und bietet daher ein enormes Potenzial für uns. In diesem Jahr haben wir mit spanischen Erdbeeren und marokkanischen Beeren begonnen und versuchen nun, auch in der niederländischen Saison, im niederländischen Anbau Fuß zu fassen. Wir wollen unsere Anbaufläche innerhalb von fünf Jahren verdoppeln. Wir sind daher ausdrücklich bestrebt zu expandieren, indem wir die richtigen Mitarbeiter und/oder strategische Partnerschaften gewinnen, um dieses Wachstum zu verwirklichen."

Wenn man Ed und Leon zuhört, würde man nicht sagen, dass es das niederländische Verkaufsbüro erst seit zweieinhalb Jahren gibt. "Manchmal können wir nur stolz darauf sein, dass wir in so kurzer Zeit ein so schönes und vielfältiges Kundenportfolio aufgebaut haben. Damit sind wir wirklich sehr zufrieden. Mit unserer irischen Muttergesellschaft haben wir eine solide Basis, um unsere Wachstumsambitionen zu verwirklichen. Die Mission von Keelings lautet "better fruit, better world". Das zieht sich wirklich wie ein roter Faden durch das Unternehmen."

Für weitere Informationen:
Leon Hijweege / Ed Heijnen
Keelings International
Handelsweg 40
2988 DW Ridderkerk - Niederlande
+31 (0)6 34 505152
Leon_Hijweege@keelings.com 
www.keelings.com


Erscheinungsdatum:



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