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Stephan Junkers, GO-Fresh GmbH, über das Geschäft mit Convenience

"Wir nähern uns langsam wieder den 100% an"

Das Geschäft mit Ultra Freshcut-Obst und -Gemüse sei in den zurückliegenden zwei Jahren pandemiebedingt extrem schwankend gewesen. Während die Tourismusbranche, und damit einhergehend die Hotellerie und Gastronomie, wieder allmählich in Schwung kommen, tendiert auch der Bedarf an halb- sowie verzehrfertigem Obst und Gemüse wieder nach oben. Das kann auch Stephan Junkers bestätigen, Geschäftsführer der spezialisierten Obst- und Gemüsemanufaktur GO-fresh GmbH mit Sitz in Geilenkirchen.


Einblicke in die Obstverarbeitung: Aufgrund von Corona musste das Personal zwangsläufig um ein Drittel eingeschränkt werden. 

Gewisse Absatzmärkte des 2011 gegründeten Unternehmens wurden durch die Corona-Krise nahezu lahmgelegt, sagt Herr Junkers zurückblickend. "Das Fly Catering-Geschäft, sprich die Belieferung von Fluggesellschaften und -häfen, war zum wesentlichen Teil eingebrochen. Dieses Segment erholt sich aktuell sehr stark, obwohl wir immer noch nicht auf dem gewohnten Absatzniveau sind. Auch in der Gastronomie und Hotellerie ist die Tendenz steigend, sodass wir uns insgesamt langsam wieder den 100% annähern."

Lieferverzögerungen und -engpässe
Währenddessen habe man allerdings mit zahlreichen anderen Herausforderungen zu kämpfen, so Herr Junkers. "Es ist momentan extrem schwierig neue Mitarbeiter zu bekommen, auch Verpackungsmaterial ist eher rar gesät. Darüber hinaus macht uns die angespannte Situation seitens der Logistik zu schaffen, etwa Container, die gar nicht oder mit erheblicher Verspätung bei uns eintreffen. Dies spiegelt sich wiederum in der Beschaffungslage wider. In den letzten Wochen der Melonensaison in der südlichen Hemisphäre kam es daher teilweise zu Engpässen in der Rohwarenversorgung."

Die GO-fresh GmbH widmet sich vorwiegend den Bereichen Fly-Catering, Gastronomie, Hotellerie und Tankstellen. 

Outsourcing der kalten Küche
Längerfristig sehe Herr Junkers der Zukunft des Convenience-Sektors dennoch positiv entgegen. "Unsere Auftragslage ist sehr gut, nicht zuletzt, weil es nach wie vor einen spürbaren Personalmangel in der Gastronomie und Hotellerie gibt. Dies hat sich während der Pandemie nicht geändert, weshalb die kalte Küche oder 'Mise-en-place' zunehmend über spezialisierte Lieferanten beschaffen wird." Dieses Outsourcing von individuell zugeschnittenem Obst und Gemüse werde in Zukunft nur noch weiter zunehmen, prognostiziert Herr Junkers.

Erweiterung der Kapazität und Produktauswahl
Um dem wachsenden Bedarf an Freshcut-Artikeln auch in Zukunft gerecht zu werden, ist die GO-fresh GmbH bemüht sowohl ihre Produktionskapazität als auch die Produktauswahl entsprechend zu erweitern. "Corona hat den Bau einer weiteren Produktionshalle am benachbarten Grundstück über den Haufen geworfen, diese Neubaupläne wollen wir nun in naher Zukunft wieder aufgreifen. Schwerpunktmäßig wird die Obstverarbeitung im weitesten Sinne unsere Kernkompetenz bleiben. Wir haben uns aber ebenfalls zum Ziel gesetzt unser Gemüseportfolio tendenziell weiter auszubauen. Denn wir sehen ähnlich, wie beim Obst, einen klaren Trend hin zur Auslagerung des 'Mise-en-Place', von Brokkoli-Röschen, über Ratatouille bis hin zum asiatischen Gemüse wie Pak Choi", schildert Herr Junkers abschließend. 

Bilder: Go-fresh GmbH 

Weitere Informationen:
Stephan Junkers
GO-fresh GmbH
Benzstraße 5
52511 Geilenkirchen
Telefon: +49 2451 90722-10
Fax: +49 2451 90722-29
Email: info@go-fresh.net
www.go-fresh.net 


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