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AVF-Chefin Christine Zimmermann-Lössl zur neuen Messe VertiFarm

"Zielführende Unterstützung von Unternehmen beim nächsten Wachstumsschritt"

Zur Premiere der neuen Fachmesse VertiFarm dreht sich vom 27. bis 29. September 2022 alles um Vernetzung, Austausch und Wissensvermittlung für zukünftige Zucht- und Anbaumöglichkeiten. Die vertikale Landwirtschaft im urbanen Raum, also der nachhaltige Anbau von frischen Lebensmitteln in unmittelbarer Nähe zu dicht besiedelten Ballungsräumen, hat sowohl eine hohe gesellschaftliche Relevanz als auch ein großes Potenzial, neue Märkte zu erschließen. Messebesucher können sich auf der VertiFarm umfassend zur nachhaltigen Landwirtschaft informieren und mit den neuesten Produkten und Ansätzen vertraut machen. Aussteller treffen hier auf interessante Kontakte zu potenziellen Neukunden, Herstellern, Distributoren und anderen wichtigen Branchenmitgliedern.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Themenvielfalt des neuen Messeformates gibt nachfolgend Christine Zimmermann-Lössl, Gründerin und Vorsitzende der Association for Vertical Farming (AVF), der weltweit führenden Non-Profit-Organisation, die nachhaltiges Wachstum und die Entwicklung der Indoor/Vertical-Farming-Bewegung durch Austausch und Zusammenarbeit unterstützt und vorantreibt. Ihre Organisation ist der ideelle Partner der neuen Informations- und Verkaufsplattform VertiFarm. Im Interview erklärt Christine Zimmermann-Lössl u. a., wie sie die Bedeutung der vertikalen Landwirtschaft als eine der tragfähigen Säulen für die nachhaltige Ernährung der Weltbevölkerung in der Zukunft einschätzt:

Frau Zimmermann-Lössl, erzählen Sie uns bitte, was man auf dem 6. AVF-Jahresgipfel – der großen jährlichen Leuchtturm-Veranstaltung der AVF – erwarten kann. 
Der diesjährige AVF-Jahresgipfel findet im Rahmen der VertiFarm statt, die sich als erste und einzige internationale Fachmesse ihrer Art versteht. Die Konferenz wird von der AVF organisiert und findet im Rahmen einer internationalen Messe statt, die sich auf Indoor-Farming-Technologien und New Food Systems-Anbieter konzentriert. Darüber hinaus gilt die vertikale Landwirtschaft als Teil der 'New Food'-Lebensmittelsystematik und wird daher – wie bereits 2021 in München – wieder unser Thema sein. Ich freue mich sehr darauf, die Marktführer aber auch Start-ups und Wissenschaftler aus aller Welt zu unserem Thema dort zu präsentieren und VF und NFS aus der Perspektive der Nachhaltigkeit, Innovation und Marktverbreitung zu beleuchten.

Das macht die AVF jedes Jahr. Sie bringt führende Experten auf diesem Gebiet zusammen und schafft damit eine hochkarätige Plattform, auf der man sich treffen und über die neuesten Entwicklungen bzw. Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Branche diskutieren kann. Das Jahr 2021 war ein spannendes Jahr, und 2022 wird genauso spannend sein. Die VertiFarm steht ganz im Zeichen des aktuellen Branchengeschehens.

Unsere Entscheidung für die Partnerschaft mit Messe Dortmund war in der Tat eine wichtige Weichenstellung, denn damit bekommt die Branche nun tatsächlich ihre eigene Plattform. Die neue Messe zeigt unmissverständlich, dass die Branche nun so weit ist, dass sie ein eigenes Messeformat verdient und auch bekommt.

Verraten Sie uns doch mal mehr über Ihren Kooperationspartner und über den Standort des neuen Messekonzepts.
Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme war mir klar, dass Messe Dortmund den richtigen zentral gelegenen Standort bietet, um mehr als 120 Millionen Verbraucher zu erreichen. Hinzu kommt die geografische Nähe zu den Beneluxländern, in denen dank der niederländischen Ackerbaukultur wichtige Akteure im Bereich der Indoor-Farming-Technologien ansässig sind. Der Messestandort Dortmund verfügt über eine erstklassige Infrastruktur und ist für alle Teilnehmer unkompliziert erreichbar. Die Messe Dortmund bietet sowohl ein modern ausgestattetes Messegelände als auch ein eigens eingerichtetes und hoch engagiertes Messe-Team. Es ist uns sehr wichtig, mit Gleichgesinnten zusammen zu arbeiten und einen Partner an unserer Seite zu haben, der die Bedeutung der Indoor-Farming-Branche tatsächlich versteht.

Warum handelt es sich bei der Fachmesse VertiFarm um den großen Termin, den sich die Akteure im Bereich Indoor/Vertical Farming und Neue Lebensmittelsysteme – seien es etablierte Teilnehmer oder Menschen, die sich für diesen Bereich interessieren – im kommenden September unbedingt ganz fest im Terminkalender eintragen sollen?
Dabei sein ist wirklich alles, denn so wird man im Rahmen einer äußerst wichtigen Veranstaltung sichtbar, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Damit können alle Interessenten fest rechnen: Wir werden alles dafür tun, dass Aussteller sich im richtigen Kontext und vor dem richtigen Publikum präsentieren können. Dazu zählen sowohl politische Entscheidungsträger als auch Projektentwickler, Verbraucher und Akteure, die sich mit dieser Branche neu auseinandersetzen und sämtliche Technologieanbieter in allen Fachbereichen unter einem Dach kennenlernen wollen. So muss man nicht um die halbe Welt reisen, um festzustellen, wer was wo anbietet. Vertical Farming ist ein hochkomplexes Thema. Da trifft Technologie auf Biologie, und damit sind noch immer große Herausforderungen verbunden. Es gibt noch so viel mehr zu verstehen. Dabei müssen viele Puzzle-Steine ihren richtigen Platz finden. Allein die Technologie ist an sich sehr anspruchsvoll. Der Mehrwert, den VertiFarm dabei bietet, besteht darin, einen Überblick über die Akteure in diesem Bereich zu bieten und Diskussionen mit den verschiedenen Anbietern aus aller Welt zu ermöglichen.

Ich kann mir auch vorstellen, dass wir uns in einer Phase der Entwicklung dieser Branche befinden, in der sehr spezielle Lösungen gefragt sind. Dies ist also eine großartige Veranstaltung, um Menschen zu treffen, die einem helfen können, diese speziellen Lösungen zu finden oder eigens entwickeln zu lassen.
Eindeutig ja! Man bedenke nur, dass Zusammenarbeit und Kooperation die Hauptaufgabe der AVF sind, der wir seit der Gründung mit großem Engagement nachgehen. Auch hier wird VertiFarm im Sinne der Zusammenarbeit großartige Möglichkeiten bieten. Im gemeinsamen Vier-Augen-Gespräch am AVF-Kaffeetisch oder in einem unserer Workshop-Räume den Stand des eigenen Vorhabens zu schildern, die Problemstellungen zu erörtern und nach möglichen Lösungsansätzen zu fragen: Das ist im persönlichen Austausch um Welten einfacher als im Zoom-Gespräch. VertiFarm ist definitiv eine hochpersönliche Veranstaltung – im Vergleich zu einer hybriden oder Online-Veranstaltung – und ich denke, sie bietet eine große Chance, Unternehmen beim nächsten großen Wachstumsschritt zielführend zu unterstützen.

Worauf freuen Sie sich auf der VertiFarm am meisten, und warum ist das so?
Ich bin schon ganz aufgeregt, weil ich Menschen aus der Cellular Meat-Produktion und Leute, die mit Bioreaktoren arbeiten, kennengelernt habe. Wir haben mit ihnen so viele gemeinsame Interessen festgestellt. Sie werden ganz sicher auf der VertiFarm mit dabei sein. Diese ganzen herausragenden Persönlichkeiten abzuholen, die etwas bewegen und das Lebensmittelsystem umgestalten wollen, und ihnen eine Plattform zu bieten: Das ist es, worauf ich mich freue und was ich gerne erreichen will.


Erscheinungsdatum:



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