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Pascal Felley, Fairfruit Group, zu Beginn der Steinobstkampagne

"Witterungsbedingt startete die portugiesische Steinobsternte deutlich früher als die spanische"

Der Kälteeinbruch in Südeuropa hat sich bekanntlich auf die Steinobstblüte in vielen Anbaugebieten ausgewirkt, vor allem auf der iberischen Halbinsel haben die Kulturen teilweise gewaltig gelitten. "Die Wetterkapriolen machen uns eigentlich mehr in Spanien zu schaffen als in Portugal. In Portugal hatten wir bisher eine relativ normale Witterung mit stabilerem Wetter als in Spanien. Das führte auch dazu, dass die portugiesische Kampagne dieses Jahr deutlich früher als die spanische in Schwung kam", berichtet Pascal Felley, Geschäftsführer der international agierenden Unternehmensgruppe Fairfruit Group mit Standorten in u.a. Spanien, Portugal, Deutschland, Österreich und Ungarn.

"Ernteeinbußen stellen wir in Portugal nur vereinzelt und in geringem Ausmaß fest. Die Aprikosen haben am meisten gelitten, weil wir die erforderlichen Kältestunden in den Wintermonaten nicht erreicht haben. In Spanien werden wir mit Sicherheit geringfügige Ausfälle hinnehmen müssen, dennoch sind wir zum Glück von den starken Unwettern in der Region Murcia in den letzten beiden Wochen verschont geblieben", fährt Felley fort. Die Steinobstkampagne in Murcia startete dieses Jahr etwa acht Tage später als 2021, was wiederum auf das kühle Wetter im März und April zurückzuführen sei.

Die Fairfruit Group produziert und vermarktet folgende Steinfrüchte: Aprikosen, Nektarinen, Pfirsiche, Paraguayos, Kirschen und Pflaumen. 

Zusammenhalt zwingend erforderlich
Insgesamt gehe man dieses Jahr von einer mengenmäßig recht guten Saison aus. "Wir erwarten aufgrund des Zuwachses unserer Plantagen höhere Produktionsmengen an Steinobst. Generell rechnen wir mit einem sehr guten Jahr und einem Vermarktungsfenster bis September", prognostiziert Felley des Weiteren. Preisbildung und Nachfrage werden sich erfahrungsgemäß erst nach den ersten Wochen besser zeigen. "Die Rahmenbedingungen mit den Kostensteigerungen auf der ganzen Linie sind für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette eine neue Situation, hinzu kommt die andauernd hohe Inflationsrate. Man muss sehen, dass sich die Beteiligten zusammenfinden."

Längerfristig wird der LEH laut Felley tendenziell später in die europäische Steinobstsaison starten. "Der Trend, dass Handelsketten später anfangen, um dem Verbraucher reifere Früchte mit mehr Geschmack anbieten zu können setzt sich weiterhin fort. Teilweise werden weniger Artikel vom selben Produkt geführt, um den Konsumenten bei der Auswahl am POS nicht zu überfordern. Uns gefällt jedoch dieser Weg." 

Flächenerweiterung in Deutschland in der Planung
Am Puls der Zeit strebt die 2014 gegründete Fairfruit Group eine local-for-local Anbau- und Vermarktungsstrategie an, weshalb ein wachsender Teil der Steinfrüchte am jeweiligen Inlandsmarkt gehandelt werden. Felley: "Das Thema Regionalität ist heutzutage in aller Munde und hierzu sehen wir uns mit unseren Produktionsstandorten in mehreren europäischen Ländern gut aufgestellt. Aprikosen werden bereits in allen Ländern in den wir aktiv sind, entsprechend erzeugt. Auch in Deutschland planen wir momentan eine erneute Flächenausweitung. Nachdem wir die letzten zwei Jahren einen wesentlichen Teil der dortigen Ernte aufgrund des Frostes verloren haben, sieht es in diesem Jahr bisher deutlich besser aus."

Weitere Informationen:
Pascal Felley
Fairfruit Group
+41 76 440 10 74 
contact@fairfruit.com  
www.fairfruit.com  


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