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Kartoffel-Marktbericht KW 18:

'Die italienischen, zyprischen und marokkanischen Offerten wurden in einem konstanten Rahmen umgeschlagen'

Nach den Osterfeiertagen setzte bei den Kunden bei den Speisekartoffeln eine gewisse Sättigung ein. Die Nachfrage hatte sich insgesamt eingeschränkt. Dennoch konnten die Vertreiber ihre bisherigen Aufrufe infolge einer verringerten Bereitstellung durchaus auf dem Niveau der Vorwoche halten. Dies war meistens auch bei den Speisefrühkartoffeln zu beobachten: Die italienischen, zyprischen und marokkanischen Offerten wurden in einem konstanten Rahmen umgeschlagen. Preisliche Veränderungen waren eher selten und minimal, so vergünstigten sich die Importe nur punktuell. In Hamburg kam es sogar zu minimalen Verteuerungen, so die BLE.


Quelle: BLE, Marktbeobachtung 

Rheinland-Pfalz: Heimische Bestände zufriedenstellend
Die Nachfrage ist ruhig. Im LEH setzt sich frühe Importware zunehmend durch. Vereinzelt haben Handelsketten den Wechsel zum frühen Sortiment vollzogen und das Angebot an alterntigen deutschen Speisekartoffeln reduziert. Heimische Bestände entwickeln sich unter günstigen Bedingungen zufriedenstellend. Die Läger in Erzeugerhand sind weitgehend geräumt. Erste losschalige Ware wird in der Pfalz wohl um die Monatsmitte zur Verfügung stehen. Die Preise verharren auf Vorwochenniveau, meldet die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

Hessen: Ausgeglichener Markt
Der Markt für Speisekartoffeln ist ausgeglichenen, es fehlen frische Impulse, wie der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen schreibt. Bis zur Umstellung auf neuerntige Kartoffeln werden keine Preisänderungen erwartet. Die Lager mit alterntiger Ware sind zu über 90 % leer gefegt. Unterdessen signalisieren Exportmärkte weiterhin Interesse an Ware auf herabgesetztem Preisniveau. Auspflanzungen auf den hessischen Standorten dürften bis zum Wochenende weitgehend abgeschlossen sein. Teilweise wird von einer reduzierten Anbaufläche berichtet, aufgrund der Preisentwicklung für Betriebsmittel.

Niedersachsen: "Erfreuliche Nachfrage nach Speisekartoffeln, Lagerware wird zusehends knapper"
Entsprechend der Basis (Sortierung 35 - 65, weniger als 8% Mängel, hell- und festschalige Ware, lose, frei Erfassungsstelle je 100 kg) wurden in der vergangenen Woche folgende Preise gezahlt: Abhängig von der Qualität sind weiterhin Zu- bzw. Abschläge möglich. Beachten Sie bitte folgende Markthinweise: Die Vermarktung der Speisekartoffeln läuft unverändert ohne Auffälligkeiten. Die Pflanzung der neuen Kartoffeln ist noch nicht abgeschlossen, da die Landwirte auf wärmere Temperaturen gewartet haben, so der Bauernverband Nordostniedersachsen e.V. 

"Wir beobachten eine rege Nachfrage, während das Angebot an Lagerkartoffeln zusehends knapper wird", skizziert ein Großhändler die momentane Vermarktungssituation. Bei den Kocheigenschaften 'vorwiegend festkochend' und 'mehlig kochend' geht die heimische Versorgung voraussichtlich bald zur Neige. "Es hat vor kurzem eine Preiserhöhung gegeben, was die Abgabebereitschaft der heimischen Erzeuger entsprechend angekurbelt hat. Generell sind die Restbestände um diese Jahreszeit in der Summe knapper im Vergleich zum Vorjahr. Man muss aber dazu sagen, dass der Speiseabsatz zu Corona-Zeiten deutlich höher war als sonst." Entsprechend den Gegebenheiten habe sich der Absatz wieder auf das gewohnte Niveau eingependelt, beobachtet man des Weiteren.

Schleswig-Holstein: Geringe Top-Qualitäten
Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein meldet, dass der Kartoffelmarkt zu Wochenbeginn von einer ruhigen Geschäftstätigkeit geprägt ist. Das Angebot reicht aus um die Nachfrage zu decken. Top Qualitäten sind nicht zu reichlich verfügbar. Insgesamt werden die Kurse für Kartoffeln hierzulande unverändert fortgeschrieben. Die Exportnachfrage kann stetig bedient werden. 
Das Sortiment von Frühkartoffeln aus Ägypten, Zypern und Italien hat dem Vernehmen nach leicht zugenommen. Vom LEH wird signalisiert, dass zeitnah die Umstellung auf Frühkartoffeln und damit Importe erfolgen könnte. Die Auspflanzungen für die Haupternte schreiten voran. 


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