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Justin Chadwick, Zitrusbauernverband Südafrika:

Überschwemmungen in KwaZulu-Natal: Große Fortschritte beim Wiederaufbau des Hafens von Durban vor der Zitrusexportsaison 2022

Der Zitrusbauernverband Südafrika (CGA) arbeitet eng mit der Regierung und den Stakeholdern im Zitrusfruchtsektor zusammen, um den Hafen in Durban nach den katastrophalen Überschwemmungen in KwaZulu-Natal wiederaufzubauen. 

Justin Chadwick, CEO des CGA, sagte: "Wir sind sehr zufrieden, dass wir in den vergangenen Wochen zusammen mit der Behörde für Öffentliche Unternehmen (DPE), Transnet und der Gemeinde Ethekwini große Fortschritte gemacht haben. Gemeinsam arbeiten wir am Wiederaufbau des Hafens, der bei den Überschwemmungen stark beschädigt wurde."

"So konnte die Regierung beispielsweise die Bayhead Road wieder aufmachen, die die wichtigste Zufahrtsstraße für die Container-Hafen-Terminals ist. Durch die Überschwemmung waren zwei Fahrspuren der Bayhead Road, die über einen Kanal führt, weggespült worden. Glücklicherweise waren nicht alle Spuren betroffen und sobald diese auf ihre Sicherheit überprüft worden waren, konnten die Spuren (noch vor dem Zeitplan) unter strengen Kontrollmaßnahmen wieder eröffnet werden, sodass die Waren wieder in den Hafen herein und wieder raus gebracht werden können."

"Während der Reparaturmaßnahmen wurden Alternativrouten durch Wohngebiete genutzt, um sicherzugehen, dass wichtige Lieferungen wie Spritlieferungen nicht gestoppt werden müssen. In Hinblick auf die Hamsterkäufe in KZN nach Gerüchten einer Spritknappheit, sollte das unbedingt verhindert werden. Dem CGA wurde mitgeteilt, dass auch die Arbeit an den anderen Spuren gut vorangeht und dass es noch ein paar Monate dauern würde, bis die Straße fertiggestellt werden könne. Inzwischen gehe man von nur einigen wenigen Wochen aus."

"Obwohl der Hafen wieder einigermaßen funktionsfähig ist, wird es noch einige Zeit dauern, bevor das Logistik-System wieder komplett normal laufen kann. Vor allem die Container-Depots wurden durch die Überschwemmung stark beschädigt. Einige Container wurden auf die Autobahnen gespült, andere zerschellten auf dem Boden und flogen durch die Depots."

"Laut aktuellen Informationen des CGA sind drei von zehn Container-Depots voll funktionsfähig. An den anderen Depots wird hart gearbeitet, um diese auch wieder einsatzbereit zu machen. Vor allem müssen die Wasser- und Stormleitungen repariert werden, denn beide sind sehr wichtig für das Exportgeschäft von Zitrusfrüchten. Andere Unternehmen müssen ihre Depots langfristig wieder aufbauen. Viele Container wurden beschädigt. Im Moment wird noch geschaut, wie viele Container noch funktionsfähig sind und wie viele ausrangiert werden müssen. Das bedeutet, dass es eine Container-Knappheit geben könnte und das wiederum könnte zu weiteren Verspätungen führen. Andere Schiffe fahren den Hafen Durban erst gar nicht auf ihrer Route an."

"Glücklicherweise wurden die meisten Kühllager nicht stark beschädigt. Hier kann weiterhin Obst gelagert werden und es gibt noch Kapazitäten für weitere Ladungen. Der CGA wird die Situation weiter beobachten und sicherstellen, dass das Obst, das in Durban ankommt, gelagert werden kann. Außerdem sind die Exporteure angewiesen, erst mit den Betreibern der Kühllager Kontakt aufzunehmen, bevor sie ihr Obst nach Durban verschiffen."

"Leider wurde die Zug-Infrastruktur stark beschädigt und im Moment können Güter nicht per Zug transportiert werden. Trannet Freiht Rail arbeitet hart daran, die Infrastruktur zu reparieren. Es wird allerdings noch einige Zeit dauern, bis alles wieder repariert und funktionsfähig ist."

"Die Maydon Warf Fruit Terminals und die Frischwaren Terminals funktionieren beide normal, weshalb Schiffe, die sich darauf spezialisiert haben, die Terminals ganz normal und ohne Verspätung anfahren und ihre Waren be- und entladen können."

"Der CGA möchte allen, die am Wiederaufbau des Hafens in Durban und des Logistik-Systems mitwirken, danken. Es ist eine riesige Aufgabe und ein gutes Beispiel dafür, was man schaffen kann, wenn alle Stakeholder zusammenarbeiten, um so die Importe und Exporte des Landes zu sichern. Allerdings ist noch viel Arbeit zu tun. Der CGA wird sich weiterhin regelmäßig mit der Regierung treffen und alle Leiferketten-Partner darüber informieren und ihnen regelmäßig Updates geben, wie es mit der Zitrusfruchtexportsaison 2022 weitergeht."

Für weitere Informationen: 
Nicole Mirkin 
Tel: +27 84 552 3122


Erscheinungsdatum:



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