Steigende Energiekosten machen Gemüsebauern im Knoblauchsland zu schaffen

"Wir werden mittelfristig um den Energieträger Gas nicht herum kommen"

Für die Heizung seiner Gewächshäuer ist der Nürnberger Gemüsebauer Peter Höfler auf Gas angewiesen. Neben der Verfügbarkeit von Gas bereiten Höfler vor allem die steigenden Kosten Sorgen. Er plant daher, seine Paprikas, Tomaten und Gurken spürbar teurer in die Läden der Region zu bringen. Entscheidende Faktoren sind aktuell steigende Löhne für seine Angestellten sowie die Verpackung und der Transport seiner Waren. Auch in diesen Bereichen sind die Kosten gestiegen (FreshPlaza berichtete).


Einblick ins beleuchtete Gurkengewächshaus der Familie Höfler im Herzen des Nürnberger Knoblauchlandes  / Bild: Höfler GbR.

Trotz eigener Energieversorung in Form von Blockheizkraftwerken werde er "mittelfristig um den Energieträger Gas nicht herum kommen", so Höfler gegenüber BR24. "Letzten Endes entscheidet der Verbraucher", sagt Florian Wolz vom Erzeugerverband Frankengemüse. Wenn den Menschen Regionalität wichtig sei, müssten sie auch entsprechend bezahlen. Während der Corona-Pandemie wussten die Menschen offenbar Produkte aus der Region zu schätzen. Nun könnten aber andere Dinge, wie etwa Urlaubsreisen wieder wichtiger werden. "Das wird die entscheidende Frage sein: Bleibt der Verbraucher der Regionalität treu oder spielt der Preisanstieg im Supermarkt für ihn eine größere Rolle", so Wolz. 

Weitere Informationen:
www.hoeflergemuese.de
www.franken-gemuese.de 


Erscheinungsdatum:



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