Ailimpo:

Verstärkter Wettbewerb und Druck in diesem Sommer auf dem europäischen Zitronenmarkt erwartet

Die spanische Fino (oder Primofiori)-Zitronensaison steht kurz vor dem Ende und die Preise sind stabil geblieben. In den letzten zwei Wochen sind die Preise im Handel aufgrund des nahenden Endes der Sasion gestiegen, vielleicht aus dem Wunsch heraus, genügend Früchte zu haben, um die Fino-Saison zu verlängern, oder einfach aus reiner Spekulation; zwei Verhaltensweisen, die laut Ailimpo normalerweise Hand in Hand gehen. In der Region Murcia, dem Hauptanbaugebiet Spaniens, liegen die Preise im Durchschnitt zwischen 0,31 und 0,37 Euro pro Kilo.

„Was auch immer der Grund ist, mit den steigenden Erzeugerpreisen wird ein vernünftiger saisonaler Durchschnitt erreicht“, sagt Ailimpo.
Die Nachfrage ist gut und es gibt sicherlich einen Zitronenverbrauch in Europa, aber die Preise, die von den großen Supermarktketten bezahlt werden, sind sehr niedrig. Vergangene Woche schrieb der Verband dazu einen Brief an die großen Ketten. „Es gibt zwei völlig ungleiche Realitäten, zwei unverbundene Märkte, und das bricht offensichtlich die normale Logik von Angebot und Nachfrage. Aber so ist es nun einmal“, argumentieren sie. In dieser letzten Phase der Fino-Zitronensaison bleiben die Erzeuger standhaft, obwohl die gestiegenen Kosten, nicht nur für die Früchte, sondern auch für Energie, Material, Verpackung, Transport usw., nicht an den Absatzmarkt weitergegeben werden.

In Bezug auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine und die Auswirkungen auf den Zitronenhandel weist Ailimpo darauf hin, dass Russland bereits unter einer starken Abwertung des Rubels und der Schließung des Swift-Systems leidet, was die Zahlung erschwert.
Der Start der argentinischen Saison, die traditionell im März stattfindet, wurde aufgrund der schlechten Aussichten für den russischen Markt verschoben. Argentinien verlagert seinen Fokus auf den Handel mit der EU, Großbritannien und den USA. Auch Südafrika, der wichtigste Zitronenlieferant für den russischen Markt, wird unter der Situation leiden. „Auf dem europäischen Markt wird es in diesem Sommer einen harten Wettbewerb geben, wo auch die wirtschaftliche Lage nicht rosig ist. Das kann sich auf den Verbrauch auswirken.“

Absatz von Grapefruits deutlich niedriger als in den Vorjahren
Der Verkauf von Grapefruits ist nicht sehr dynamisch. Die gehandelten Mengen sind deutlich geringer als im gleichen Zeitraum der Vorjahre.
Im Falle Israels ist ein allmählicher Rückgang der Einfuhren nach Europa festzustellen. Auch die Importe aus Spanien sind weiterhin rückläufig, und in der Türkei ist ein bestätigter Rückgang der Mengen zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf die Pestizidkontrollen zurückzuführen ist. Die Nachfrage ist moderat und trotz des Rückgangs des Angebots aus Florida machen steigende Transportkosten es zu einem teuren Gut. Der Verkauf ist langsam und die Preise ändern sich kaum.  

Was den Russland-Ukraine-Konflikt betrifft, so sind die Auswirkungen auf die Grapefruit sehr begrenzt, da die Exporte nach Russland durchschnittlich nur 2% der gesamten israelischen Star-Ruby-Ausfuhren ausmachen.

Für weitere Informationen:
www.ailimpo.com 


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