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Yasai und Fenaco

Vertical Farming soll in der Schweiz zur Erfolgsgeschichte werden

Das ETH-Spin-Off Yasai und die Schweizer Agrargenossenschaft Fenaco nahmen Ende letztes Jahr eine Vertical-Farming-Pilotanlage im zürcherischen Niederhasli in Betrieb, die nun die erste Ernte abwirft. Bisher sind einige solcher Projekte gescheitert – Yasai und Fenaco wollen Vertical Farming in der Schweiz nun zur Erfolgsgeschichte werden lassen, so lid.ch.

Vertical Farming gelobt viel: Zehnmal mehr Ertrag als im Freiland, 90 Prozent weniger Wasser, kaum Pflanzenschutzmittel und Dünger. Hält die Theorie was sie verspricht, würde sich das Konzept als die Lösung für praktisch alle drängenden Probleme der Landwirtschaft anbieten.

Das Konzept von Vertical Farming ist grundsätzlich einfach: Lebensmittel in der Höhe übereinander anbauen anstatt nur in der Breite und damit auf weniger Fläche viel mehr Ertrag erzielen. Die Idee ist nicht neu. So wurde an der Wiener Gartenschau 1964 ein 41 Meter hohes Gewächshaus mit einem Durchmesser von acht Metern vorgestellt. In diesem wanderte das Gemüse in einem Fliessbandsystem durch die kontrollierte Atmosphäre im Gewächshaus von oben nach unten, um allen Pflanzen zu genug Licht zu verhelfen, und auch die Bewässerung war bereits automatisiert.

Zu gut, um wahr zu sein?
Trotz grossen technischen Fortschritts ist es also nicht gelungen, dass Projekt in Basel über Wasser zu halten und wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben. Hohe Investitionskosten sowie der Energieverbrauch könnten mögliche Gründe sein. Da natürliches Licht in diesen Anlagen nicht oder zu wenig vorhanden ist, werden LED-Lampen in allen möglichen Farbspektren eingesetzt und für eine ganzjährliche Produktion muss für ein entsprechendes Klima gesorgt werden. So attestiert eine Studie der Harper Adams University in Grossbritannien Vertical Farming im Vergleich zur konventionellen Produktion zwar zehnmal höhere Erträge und einen zehnmal geringeren Wasserverbrauch, die Studie kommt aber auch zum Schluss, dass Vertical-Farming-Anlagen teuer und energieintensiv sind. So verbrauchten solche hydroponischen Anlagen im Vergleich zur Freilandproduktion achtzigmal mehr Energie.

Erfolgsaussichten erhöhen
Um das Projekt mit Yasai erfolgsversprechend zu gestalten, liege der Schwerpunkt klar auf Skalierbarkeit, Automatisierung und Rentabilität der Lösung, meint Daniel Schwab weiter. So lasse sich mit der Anbaumethode beim Yasai-Fenaco-Projekt durch Skalierung schneller Rentabilität erreichen als beispielsweise beim Growcer-Migros-Projekt, ergänzt Eldrid Funck von der Yasai AG. So habe Growcer einen anderen technologischen Ansatz verfolgt, der an und für sich schwer skalierbar und somit mit sehr viel Handarbeit verbunden gewesen sei.

«Ausserdem haben wir auch ein Sounding Board mit Schweizer Landwirten einberufen – um einen Wissenstransfer und Austausch zwischen Technologen und Anwendern zu ermöglichen», sagt Daniel Schwab. Dies solle schlussendlich helfen, eine Lösung zu entwickeln, die am Markt gut aufgenommen werde und sich auch tatsächlich durchsetze.

Den gesamten Artikel können Sie hier nachlesen. 

Erscheinungsdatum:

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