Das Jahr 2021 war für den Limettenabsatz in Europa sehr gut und das neue Jahr 2022 beginnt besser als erwartet, obwohl es große logistische Herausforderungen mit sich bringen wird. "Der Januar war mit Preisen zwischen 6 und 7 Euro pro 4,5 kg Kiste gut. Das Jahr hat für Limetten besser als erwartet begonnen. Die verspätete Ankunft von Schiffen führte wiederum zu Lieferungsverzögerungen, was z.T. die Versorgung in Frage gestellt hat. Das Angebot ist angespannter als in anderen Jahren, und im Januar ist die Nachfrage traditionell geringer", sagt Sandra Sitjar, Marketingleiterin beim spanischen Cultivar.

"Im Januar und Februar werden nicht viele Limetten verzehrt. Daher können wir noch nicht abschätzen, ob es in diesem Jahr mehr Nachfrage aus der Gastronomie geben wird als 2021. Der Verkauf ist verhalten, aber mit dem nahenden Frühling und dem Abflauen der Corona-Pandemie wird hoffentlich der Konsum anziehen", sagt Sandra.
"Letztes Jahr im Sommer waren die Verkäufe auf jeden Fall gut", erinnert sich Sandra. "Der Tourismus boomte und die Restaurants waren offen. Das hat uns in die Karten gespielt. Dabei hat uns auch die hohe Verfügbarkeit von brasilianischen Limetten geholfen. Brasilien exportierte letztes Jahr 30% mehr Limetten als 2020, während Mexiko aufgrund geringerer Erträge wegen ungünstiger Witterung weniger auf dem europäischen Markt präsent war."
Damit hat das Unternehmen das Ziel, mindestens 750.000 Kisten Limetten zu vermarkten, weit übertroffen. "Im Jahr 2021 haben wir 900.000 Kisten Limetten verkauft, die hauptsächlich aus Brasilien und in geringerem Maße aus Mexiko kamen. Dieses Jahr wollen wir eine Million Kisten vermarkten", sagt Sandra Sitjar.
Laut dem Marketingleiter von Cultivar steht der Vertrieb von Limetten derzeit vor mehreren Herausforderungen. "Auf der einen Seite erschwert die Logistik den Importfluss weiterhin durch Verzögerungen beim Versand und durch Dokumente, die später als die Früchte selbst eintreffen. Auf der anderen Seite sind die Kontrollbehörden sehr überlastet und neue Vorschriften blockieren gelegentlich die Ankunft der Früchte in den Häfen. Steigende Logistikkosten werden auch in den kommenden Monaten nicht nur für Limetten, sondern für alle Früchte eine Herausforderung auf volkswirtschaftlicher Ebene sein."
Momentan importiert Cultivar nur Limetten aus Brasilien. "90% der in Europa ankommenden Limetten stammen aus Brasilien. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend das ganze Jahr über fortsetzen wird. Wir handeln auch mit einigen spanischen Limetten, aber unser Fokus liegt immer noch auf dem Importprodukt."
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Sandra Sitjar
Cultivar
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