StoneX ist mit lokalem Unternehmen auf dem brasilianischen und kolumbianischen Markt aktiv

"Europäische Obstimporteure können viel Geld sparen, wenn sie in Landeswährung zahlen"

Als europäischer Importeur denkt man, dass man mit dem Import brasilianischer Mangos oder kolumbianischer Avocados ein gutes Geschäft gemacht hat. Laut Laurens Maartens von StoneX bleibt jedoch oft unnötig viel Geld in der Schwebe. "Europäische Importeure können vielfach nicht in der Landeswährung zahlen. Folglich haben sie keine Ahnung, welcher Wechselkurs von der Bank berechnet wird. Dies bedeutet, dass sie den Launen der örtlichen Bank völlig ausgeliefert sind. Oft weiß man es nicht besser, aber hier lässt sich unglaublich viel Geld einsparen."


Laurens Maartens

StoneX ist auf so genannte 'grenzüberschreitende Zahlungen' in weniger gängigen Währungen spezialisiert. Um seinen Kunden ein noch breiteres Spektrum an Dienstleistungen anbieten zu können, gründete das Unternehmen eine eigene Niederlassung in Brasilien, die den Unternehmern die Zahlungsein- und -ausgänge erleichtert und den Papierkram erledigt. Inzwischen hat der Finanzdienstleister Niederlassungen in São Paulo, Campinas und Porto Alegre. In diesem Jahr folgte die Genehmigung zur Gründung eines eigenen Unternehmens in Kolumbien.

"Es mag einfach erscheinen, aber lokale Zahlungen sind in dieser Art von Geschäft schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Das bereitet so manchem Controller in einem Unternehmen das nötige Kopfzerbrechen. Diese Zahlungen müssen über eine lokale Stelle laufen, und die meisten Marktteilnehmer haben keine solche Stelle. Im Jahr 2018 waren wir eine der ersten ausländischen Parteien, die von der brasilianischen Bank eine Lizenz erhielten, um sowohl eingehende als auch ausgehende Zahlungen vor Ort zu ermöglichen. Dadurch haben wir nun die Möglichkeit, die Zahlung in brasilianischen Real für die Kunden vorzunehmen. Mit der Lizenz, die wir vor kurzem in Kolumbien erhalten haben, können wir nun das Gleiche in Peso tun", sagt Laurens.

"Außerdem kümmern wir uns um den gesamten Papierkram. Dank unserer lokalen Präsenz hier und dort ist der Informationsfluss wesentlich reibungsloser. Darüber hinaus können wir Unternehmen mit einer Produktionsstätte in diesen Ländern unterstützen, indem wir Zahlungen in der Landeswährung leisten, z. B. Gehaltszahlungen. Auch hier gibt es unglaublich viel zu sparen. Unsere Arbeitsweise ist völlig transparent; wir stellen den Kunden einen Wechselkurs zur Verfügung, so dass sie im Voraus wissen, wie viele Euro oder Dollar sie zahlen müssen, um ihre Verpflichtung zu erfüllen. Für die Transaktionen werden keine Gebühren, Provisionen oder sonstige Kosten erhoben."

"Die lokale Präsenz macht uns für europäische O&G-Importeure sehr interessant. Es gibt Hunderte von Unternehmen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Sowohl Brasilien als auch Kolumbien boomen als Obstproduktions- und Exportländer. Der brasilianische Fruchtsektor hat bei den Fruchtexporten im Jahr 2021 die Marke von 1 Milliarde Dollar (876,8 Mio. Euro) erreicht. Im vergangenen Jahr hat das Land rund 1,2 Millionen Tonnen Obst auf den internationalen Markt gebracht. Im vergangenen Jahr stieg der Import brasilianischer Früchte in die Niederlande um 19% und aus Kolumbien, vor allem wegen der zunehmenden Menge an Avocados, sogar um 32%", rechnet Laurens vor. "Auch für den Zierpflanzenanbau gibt es große Chancen. Kolumbien hat nicht umsonst die größte Anzahl von Orchideenarten der Welt. In den letzten Monaten haben wir eine große Nachfrage aus Amsterdam erlebt, um Zahlungen in diese Länder zu erleichtern."

Ihm zufolge hat sich die Corona-Pandemie nicht negativ auf die Dienstleistungen ausgewirkt. "Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen hat sich unser Umsatz während der Pandemie sogar erhöht. Letztes Jahr haben wir allein in Brasilien Zahlungen im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar abgewickelt. Unsere webbasierte globale Zahlungsplattform ermöglicht es Kunden, ihre Transaktionen zu jeder Tageszeit elektronisch abzuwickeln, einschließlich Due-Diligence- und KYC-Prüfungen (Know Your Customer). Dank dieses Mehrwerts konnten wir eine noch engere Beziehung zu unseren Kunden aufbauen, und das sogar inmitten der Pandemie." Laurens ruft Unternehmer, die Fragen zur Umrechnung von Währungen oder Zahlungen nach Brasilien oder Kolumbien haben, auf, den Test zu machen. "Vergleichen kostet nichts!"

Für weitere Informationen:
Laurens Maartens
StoneX Financial GmbH
World Trade Center, Tower H
1077 XV Amsterdam - Niederlande
+31 (0) 615478859
laurens.maartens@stonex.com 
www.stonex.com


Erscheinungsdatum:



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