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Francisco Gómez, Agroejido: "Diese Woche haben wir fast 5€/Kilo bekommen"

"Spanische grüne Bohnen erzielen derzeit gute Preise"

Grüne Bohnen erzielen derzeit in Almeria gute Preise. "Die Bohnenerträge waren in Almeria ziemlich unregelmäßig. Es gab akzeptablen Preise, aber mit Höhen und Tiefen. Derzeit liegen die Preise zwischen 4,97 und 4,25 Euro pro Kilo, während sie beispielsweise auf unserer Auktion am 29. Dezember bei etwa 2,35 Euro lagen", sagt Francisco Gómez, Manager von Agroejido.

"Wir hatten eigentlich schon immer Bohnen in unseren Gewächshäusern. Während der Anbau in der Provinz insgesamt zurückgeht, haben wir unsere Anbaufläche bereits drei Jahre in Folge erweitert. Letztes Jahr haben wir sogar 1.000 Tonnen geerntet."

"Vor einigen Jahren haben wir jedoch größere Mengen vermarktet. In den frühen 2000er Jahren vermarktete Agroejido zwischen 5.000 und 6.000 Tonnen grüne Bohnen. Aber es ist ein arbeitsintensiver Anbau, so dass viele Erzeuger in Almería aus Kostengründen auf andere Gemüsearten und Feldfrüchte umgestiegen sind. Auch der hohe Krankheitsdruck durch Viren war eine der Ursachen dafür."

Die Regierung von Andalusien dokumentiert seit Jahren diesen Produktionsrückgang in ihrer Provinz durch Daten aus der Beobachtungsstelle für Preise und Märkte. Im Bericht von 2019/20 wurde bereits erwähnt, dass die Bohnenanbaufläche im Vergleich zu den vorherigen fünf Jahren aufgrund des "hohen Arbeitsaufwandes und der besseren Wettbewerbsposition anderer Provenienzen mit niedrigeren Arbeitskosten, insbesondere Marokko", um 90% zurückgegangen sei. Im vorläufigen Bericht für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 stellt die Beobachtungsstelle fest, dass der Anbau in der Provinz voraussichtlich weiter zurückgehen wird.

"Es ist klar, dass immer mehr Länder auf dem Markt tätig sind, aber bei Agroejido werden wir uns weiterhin auf dieses Produkt konzentrieren. Spanische Bohnen haben hauptsächlich aufgrund ihrer Qualität einen höheren Preis als solche aus Ländern außerhalb der EU. Die europäischen und spanischen Bohnenkunden bevorzugen sie definitiv", sagt Francisco. "Wir konzentrieren uns stark auf den spanischen Markt, aber wir vermarkten unsere grünen Bohnen in ganz Europa. Wir haben zum Beispiel haben wir eine beträchtliche Anzahl von Kunden aus Portugal."

"Die Hauptsorte, die wir vermarkten, ist die flache grüne Bohne, von der wir etwa 750.000 Kilo verkaufen. Wir haben auch runde grüne Bohnen und rote flache Bohnen. Außerdem bieten wir einige Bohnenspezialitäten für eher lokale, nationale Märkte an, wie die in der Levante beliebte weiße Tabella-Bohne oder die Garrofón-Bohne, welche hauptsächlich in der Region Valencia konsumiert wird. In diesem Gemüsesegment vermarkten wir auch Erbsen und Zuckerschoten."

"Die Zuckerschoten sind eine Spezialität, von der wir nicht sehr viele Mengen ernten und vermarkten. Die Nachfrage kommt hauptsächlich aus Portugal, der Schweiz, Frankreich und sie wird in vielen Regionen im Norden Spaniens sehr geschätzt. Aufgrund der Besonderheiten des Anbaugebiets im Dalías-Tal und in Berja haben sie eine außergewöhnliche Qualität und das macht sie zu einem besonders charakteristischen Produkt. In den letzten Jahren hat der gastronomische Bereich sie außerdem immer mehr in sein Angebot aufgenommen und ihre Verwendung in der Küche hat stark zugenommen."

"Aktuell werden auf unserer Auktion Zuckererbsen zwischen 3,60 und 3,26 Euro pro Kilo und Erbsen zwischen 4,90 und 4,30 Euro gehandelt."

Generell sind die Preise für alle Gemüsesorten akzeptabel
In den letzten Wochen haben nicht nur die Preise für Bohnen, Erbsen oder Schoten interessante Preissteigerungen erfahren. "Anfang dieses Jahres, nach den Feiertagen, gab es einen kleinen Rückgang, aber die Preise bleiben auf einem akzeptablen Niveau. Auberginen haben Preise über dem Euro erreicht, und Zucchini liegt jetzt nach dem zuvor verzeichneten Einbruch Weihnachten bei 1,50 bis 1,70 Euro pro Kilo. Wir müssen jedoch berücksichtigen, dass die Produktionskosten für die Erzeuger exponentiell gestiegen sind, was die derzeitige Rentabilität der landwirtschaftlichen Betriebe stark in Mitleidenschaft gezogen hat.“

"Paprikaschoten bieten während der gesamten Kampagne mehr Stabilität. Derzeit sind die Preise für Paprika mit etwa 85 bis 70 Cent etwas niedrig. Bei der grünen Variante liegt das Preisniveau etwas höher, weil sie langsam knapp werden. Italienische Paprikaschoten sind preislich auch interessant", sagt der Manager von Agroejido. "Paprika ist in der Tat unser Hauptprodukt in Bezug auf das vermarktete Volumen von etwa 20 Millionen Kilo pro Jahr. Wir vermarkten sie unter unseren Marken Chata und Chapó und arbeiten auch mit den meisten großen Vertriebsketten zusammen."

Für mehr Informationen:
Francisco Gómez
Agroejido
C/ La Parra 53
El Ejido, Almería (España)
Tel.: +34 950 489 105
gerencia@agroejido.com
www.agroejido.com


Erscheinungsdatum:



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