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Sarwat Radwan, AKL ExoFresh GmbH, zur zweiten Saisonhälfte:

"Nach holprigem Start kommt die ägyptische Lauchzwiebelsaison nun langsam in Schwung"

Nach einem schwierigen Weihnachtsgeschäft scheint sich die Vermarktung der ägyptischen Lauchzwiebeln nun leicht zu beschleunigen. "Es hat den ganzen Dezember hindurch zu viel Ware im Vergleich zur eher bescheidenen Nachfrage gehabt, weshalb Überangebote entstanden sind. Mittlerweile hat sich die Lage etwas entspannt und es konnten auch die Preise entsprechend der steigenden Nachfrage leicht angehoben werden", teilt uns Sarwat Radwan, spezialisierter Importeur und Geschäftsführer der AKL ExoFresh GmbH, auf Anfrage mit.

Der Lauchzwiebelanbau und damit auch der Import am westeuropäischen und insbesondere am deutschen Markt habe gemäß Radwan in den letzten Jahren einen massiven Boom erlebt. "Sowohl auf Erzeuger- als auch auf Vermarktungsseite hat es viele Neu- und Quereinsteiger gegeben, die sich mit Lauchzwiebeln beschäftigen möchten. Das hat sich dementsprechend auf die Angebotslage ausgewirkt."

Vermarktung der ägyptische Lauchzwiebeln ist nun im vollen Gange.

Aufgrund von Überangeboten und niedrigem Bedarf im Handel habe man die Ware länger als üblich zwischenlagern müssen, was sich wiederum auf die Qualität ausgewirkt hat, bilanziert Radwan. "Im Zuge dessen war erstklassige Ware im Dezember eher rar gesät. Momentan wird die frische Ware innerhalb kürzester Zeit weitervertrieben, was der Qualität der zu vermarktenden Ware entsprechend zugutekommt."

Rechts: Parallel zur Lauchzwiebelkampagne geht die ägyptische Erdbeersaison nun rasch zur Neige.

Früher Saisonausklang?
Wie sich die Vermarktung in der zweiten Saisonhälfte weiterentwickelt, lässt sich dem Dortmunder Händler zufolge nur schwer vorhersagen. "Ägyptische Lauchzwiebeln haben sich sowohl im LEH als auch im Großhandel einen hohen Stellenwert erarbeitet. Wir spüren nur einen leichten Wettbewerb mit italienischer Ware, ansonsten treffen vereinzelt Chargen aus Marokko und Senegal ein."

Wenn das Wetter so bleibt und es weiterhin keinen Frost geben wird, müsse man gemäß Radwan mit einem frühen Saisonende rechnen. "Letztes Jahr war die Saison wohl etwas länger als gedacht, da die deutschen Lauchzwiebeln aufgrund des schlechten Wetters später auf den Markt stießen, weshalb die Nachfrage nach ägyptischer Ware mächtig anstieg. Aufgrund dessen hat es dann in dieser Saison sowohl auf Erzeuger- als auch Importseite merkbar mehr Interesse an Lauchzwiebeln gegeben, auch bei denjenigen die sich vorher nicht mit dieser Warenkategorie beschäftigt haben. Dementsprechend hat es vor Weihnachten auch die genannten Überangebote gegeben."

Während der deutschen Lauchzwiebelsaison werden ägyptische Chargen nur vereinzelt gehandelt. Radwan: "Bis dahin schalten die meisten auf heimische Ware um. Wenn das Wetter so bleibt, wie es jetzt ist, gäbe es bereits Mitte März erste Chargen aus deutschem Anbau, was für uns wiederum nachteilhaft wäre."

Weitere Informationen:
Sarwat Radwan
Akl ExoFresh GmbH
Mallinckrodtstrasse 320
44147. Dortmund
Mobil: +49(0) 1735651237
Tel:. : +49(0) 231 99367074
Fax : +49(0) 231 22522876
info@aklexofresh.de  
www.aklexofresh.de     


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