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Miguel Gómez, Montosa, Spanien:

"Der Mangel an Niederschlägen zu Beginn der Saison hat dazu geführt, dass die Avocado-Größen noch nicht den üblichen Durchschnitt erreicht haben"

Das Jahr 2022 beginnt mit sehr guten Aussichten für Avocados. Im jüngsten Bericht "Agricultural Outlook 2021-2030" prognostizieren die OECD und die FAO, dass Avocados in den nächsten acht Jahren die am stärksten wachsende tropische Frucht sein werden. Die Ernte wird bis 2030 etwa 12 Millionen Tonnen betragen und die Avocado nach der Banane die am meisten exportierte tropische Frucht der Welt sein - noch vor Ananas und Mango. Der Anbau in Spanien wird ebenso wie in anderen Anbaugebieten auch in den kommenden Jahren exponentiell wachsen.

Aus den Agrarstatistiken des spanischen Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung geht hervor, dass die geschätzte Anbaufläche für Avocados in Spanien noch vor 50 Jahren so unbedeutend war, dass nur die Anzahl der Bäume erfasst wurde (1961 gab es in Málaga schätzungsweise 150 Avocadobäume), während es heute fast 16.000 Hektar sind, auf denen mehr als 99.000 Tonnen Avocados angebaut werden.

Diese Zahlen haben Spanien und insbesondere die Region Axarquía in Málaga zum größten Avocado-Erzeuger in der Europäischen Union gemacht. Dort ist auch Montosa angesiedelt, ein Unternehmen, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert und sich zu den wichtigsten Akteuren des spanischen subtropischen Sektors entwickelt hat.

„Jedes Jahr verkaufen wir etwa 48.000 Tonnen Produkte, darunter Avocados, Mangos und Guacamole“, sagt Miguel Gómez, Marketingleiter von Montosa. „Unser Hauptmarkt ist nach dem heimischen Markt Frankreich, obwohl wir mit unseren Produkten in verschiedenen Teilen Europas präsent sind.“

„Was die spanische Avocadokampagne angeht, so ist die Sorte par excellence hier in der Axarquía die Hass. Es ist eine Frucht mit einem besseren Geschmack und einer besseren Textur, die sich auch perfekt an unser Klima anpasst“, so Miguel. „In diesem Jahr haben die aufeinanderfolgenden Hitzewellen des Sommers zweifellos den Anbau beeinträchtigt. Nach mehreren Perioden von zwei oder drei Tagen mit Temperaturen um die 40°C sind viele Früchte von den Bäumen gefallen, was die saisonalen Ergebnisse am Ende des Tages negativ beeinflussen könnte. Außerdem hat der Mangel an Niederschlägen zu Beginn der Saison dazu geführt, dass die Größen noch nicht den üblichen Durchschnitt erreicht haben, was hoffentlich nach den letzten Regenfällen im Dezember der Fall sein wird.“

„Die Wasserversorgung ist ein Problem. Es stimmt, dass wir unter der schlimmsten Dürre seit 2008 leiden, aber es gibt Lösungen, die schon vor Jahren hätten umgesetzt werden sollen und immer noch in der Pipeline sind oder nicht fertiggestellt wurden: Entsalzungsanlagen, die Übertragung von Wasser von einem Becken in ein anderes oder wiedergewonnenes Wasser, das jetzt allmählich genutzt wird, aber in Anbetracht der verfügbaren Mengen nur in sehr geringem Umfang.“

Trotz des Ausmaßes des Problems zeigen die ersten von der andalusischen Regierung vorgelegten Ergebnisse der Exportkampagne 2021/2022 für subtropische Kulturen die Widerstandsfähigkeit und Stärke des Sektors. Die Daten von August bis Oktober zeigen, dass die Exporte andalusischer Mangos im Vergleich zur vorherigen Saison mengenmäßig um 29% und wertmäßig um 9% gestiegen sind und 40 Millionen Euro bzw. 26.400 Tonnen erreicht haben. Im Oktober war ein deutlicher Anstieg der Exporte zu verzeichnen. Die kumulierten Daten von September bis Oktober zeigen, dass die Avocadoexporte mengenmäßig um 4% gestiegen sind. 

 


HPP-Technologie
Dieses Unternehmen aus Málaga stellt nicht nur frisches Obst her, sondern auch eine der meistverkauften Guacamole Spaniens. Dieser Avocado-Dip wird mit der Hochdrucktechnologie (HPP) hergestellt, die die Haltbarkeit des Produkts verlängert und gleichzeitig die ursprüngliche Frische der Frucht bewahrt. Sie ist eines der Vorzeigeprodukte der spanischen Supermarktkette Mercadona, die nach Angaben von Kantar mit einem Anteil von 25% am gesamten spanischen Einzelhandelsmarkt führend ist.

„Der hohe Druck unserer HPP-Maschinen sorgt dafür, dass alle Krankheitserreger, die sich in unserer Guacamole entwickeln könnten, vollständig eliminiert werden. Dieses Verfahren garantiert absolute Lebensmittelsicherheit, und dafür scheuen wir keine Kosten. Außerdem sind die Rohstoffe, die wir verwenden, immer frisch; wir verwenden keine Tiefkühlprodukte“, sagt Miguel Gómez. „Die mit unserer Guacamole erworbenen Kenntnisse haben uns auch bei der Entwicklung unserer Mango-Salsa geholfen. Dieses neue Produkt wird ebenfalls mit der Hochdrucktechnologie (HPP) hergestellt und erfreut sich auf dem Markt zunehmender Beliebtheit.“ 

Für weitere Informationen:
Miguel Gómez Pariente
Montosa
Finca el Molino s/n
29792 (Valle-Niza) Málaga, Spanien
Tel.: +34 952 51 35 33
miguel.gomez@frutasmontosa.com
www.frutasmontosa.com


Erscheinungsdatum:



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