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Gregor Serobyan, Lusia Fruit, Spanien:

Belarussisches Embargo senkt die Preise für Kakis der Klasse II

Seit dem 1. Januar gilt als Reaktion auf die europäischen Sanktionen gegen Belarus unter anderem das belarussische Verbot von Obst und Gemüse aus der EU. Belarus war einer der wenigen Nicht-EU-Märkte mit sehr positiven Zahlen für spanische Obst- und Gemüseexporte. Im Jahr 2020 wurden 5.602 Tonnen exportiert und für 2021 wird eine noch höhere Zahl erwartet.

Kaki war das spanische Obst- und Gemüseexportprodukt Nummer 1 für den belarussischen Markt. Und eines der aktivsten spanischen Unternehmen auf diesem Markt ist (oder besser: war) Lusia Fruit. Diese Firma muss nun zusehen , wie die Kakipreise in nur wenigen Tagen eingebrochen sind.

"Als das russische Veto 2014 in Kraft trat, waren die Kaki-Exporteure am härtesten getroffen. Jetzt sind wir mit Belarus in der Ecke, in der meisten Schläge fallen", sagte Gregor Serobyan, der Manager des valencianischen Unternehmens, das rund 7 Millionen Kilo Kakis pro Jahr verkauft.

"Nach dem Verlust des russischen Marktes wurde Belarus zu einem immer interessanter werdenden Ziel für Kakis der Klasse II. Im Laufe des Jahres ist es uns gelungen, diesen Markt mit sehr guten Vereinbarungen zu erobern. Am Ende ging sogar die Hälfte unserer Kakis nach Belarus", erklärt er.

In dieser ersten Januarwoche hat der Preis für Khakis der Klasse II einen Sturzflug gemacht. "Wir sind von 65 Cent auf eine Preisspanne von 30 bis 40 Cent gefallen. Wir hatten bereits im November und Dezember Probleme mit der fehlenden Gasversorgung für die Reifung der Kakis. Gerade jetzt im Spitzenzeit der Ernte sind die Preis am stärksten eingebrochen. Dabei müssen wir noch einen Monat durchhalten. Wenn der Markt für Kakis der Klasse II in einer Woche um 50% gefallen ist, was können wir dann in den kommenden Wochen noch erwarten?", fragt sich Gregor.

In den letzten drei Monaten hat Lusia Fruit etwa 145 LKW voller Kakis nach Belarus geschickt. "Wir waren einer der Hauptexporteure von Kaki nach Belarus. Wir sind wahrscheinlich das am stärksten vom Verbot betroffende Obst- und Gemüseunternehmen."

Laut dem Manager dieses Unternehmens wird die Schließung des belarussischen Marktes auf europäischer Ebene zu einem erhöhten Angebotsdruck für Kaki der Klasse II führen, da Schädlinge und Krankheiten auch für einen zunehmenden Anteil an minderwertigen Früchten verantwortlich sind.

Für mehr Informationen:
Gregor Serobyan
LUSIA FRUIT S.L 
Avda.Santa Cecilia S/N
46670 La Pobla LLarga, Valencia  
M: +34 645 16 74 79
gregor@lusiafruit.com 
www.lusiafruit.com  


Erscheinungsdatum:



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