Stau in Kapstadt hält an:

Zusammentreffen von starken Winden, mangelnder Ausrüstung und mangelnder Effizienz im Hafen

Die Situation im Hafen von Kapstadt ist "nicht gut", sagt Mike Walwyn, stellvertretender Vorsitzender des südafrikanischen Spediteurverbands (South African Association of Freight Forwarders). "Wir haben Schiffe, die schon seit dem 25. Dezember draußen warten. Der Zugang zum Hafen wurde durch starke Winde behindert, so dass es immer noch zu Staus bei den LKW kommt, so dass das Buchungssystem nicht richtig funktioniert.

Rechts: Portalhubwagen am Cape Town Multipurpose Terminal

Im Durchschnitt warten Schiffe derzeit 14 Tage auf einen Liegeplatz im Hafen von Kapstadt. Er führt weiter aus, dass es keinen angemessenen Bereitstellungsbereich für LKWs gibt und der daraus resultierende Rückstau sich auf die Straßen von Kapstadt ausdehnt (wie auch in Durban, wenn der Hafen überlastet ist). Die LKW-Fahrer beschweren sich, weil sie sich auf der Straße anstellen müssen, wo sie, wie ein LKW-Fahrer FreshPlaza mitteilte, auch von der Polizei schikaniert werden.

Die durch den Wind verursachten Verzögerungen, das Fehlen gut gewarteter Ausrüstung und der Stromausfall Ende Dezember im Hafen werden nach Angaben der Branche durch die allgemein niedrige Produktivität der Terminals in Kapstadt und die Ineffizienz des Terminals noch verschärft. Die Umschlagleistung pro Bruttokranstunde liegt in Kapstadt bei 11, während sie über 20 liegen sollte, vorzugsweise zwischen 24 und 28.

Kapstadt bereitet Kopfzerbrechen, bestätigt ein Traubenexporteur. Die für den Mittleren und Fernen Osten bestimmten Trauben werden in diesem Jahr in größerer Zahl nach Durban gebracht, aber selbst dann, so bemerkt ein Spediteur, sind alle Schiffe der europäischen und nahöstlichen Linien "weit hinter dem Zeitplan." Seit zwei Wochen stehen Container auf dem Stapel; gestern ist ein Schiff nach einem Monat an der südafrikanischen Küste abgefahren. 

Es gibt keinen Import-/Exportausfall und auch keinen Lagerdruck, erklärt ein Spediteur. "Das Problem sind die Verzögerungen auf dem Wasser und an Land. Wir haben acht Containerschiffe vor Anker. Die Frustration über die Leistung zu Lande und zu Wasser ist derzeit groß. Die Hauptausrede ist derzeit Personalmangel, aber die Ausrüstung bleibt ein Problem."


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