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Brexit bietet Chancen für marokkanische Früchte

Marokko exportiert 600.000 Tonnen mehr Zitrusfrüchte

Nach Angaben des marokkanischen Zitrusverbandes (Maroc Citrus) wird Marokko in dieser Saison 15 bis 20% mehr Zitrusfrüchte exportieren. Demzufolge wird das Land seine Exporte um 600.000 bis 650.000 Tonnen erhöhen. Offensichtlich wollen marokkanische Händler den Verkauf in einem bestimmten Land realisieren: dem Vereinigten Königreich. 

"Großbritannien ist nicht mehr Teil des traditionellen europäischen Marktes, mit dem wir ein bedeutendes Handelsabkommen hatten. Dies eröffnet uns eine ganz neues Spektrum voller Möglichkeiten", sagte El Mehdi El Alami, Direktor für Förderung und Entwicklung des Handels (Marokko Foodex).

Neue maritime Linie
Das Unternehmen United Seaways hat gerade eine neue Seeverbindung zwischen dem Hafen von Tanger und Pole in Dorset eingerichtet, um frische Produkte gekühlt zu transportieren. Diese neue Verbindung könnte Marokko nach dem Brexit helfen, sein Obst und Gemüse auf dem britischen Markt besser zu positionieren. Durch die neue Fahrtroute werden die Reisezeit verkürzt, sowie die Grenzkontrollen zur Europäischen Union umgangen. Diese Strecke wird wöchentlich befahren.

Das könnte marokkanischen Zitrusfrüchten einen Vorteil gegenüber spanischen Zitrusfrüchten auf dem britischen Markt verschaffen. Dieser ist traditionell einer der wichtigsten Märkte für den valencianischen Sektor, ist aber nun vom Brexit betroffen.

Das Gegenteil könnte auf dem US-Markt passieren, wo marokkanische Früchte durch höhere Frachtkosten teurer werden, sagte der Präsident von Maroc Citrus, M'Hammed Loultiti den lokalen Medien.

Die Zunahme der marokkanischen Zitrusexporte wird ausgelöst durch Mehrerträge etwa 5,5%. Das wird von der weltweiten Zitruslobby basierend auf den von Maroc Citrus gemeldeten 135.000 Hektar geschätzt. Das kann auch zu einem harten Wettbewerb für valencianische Zitrusfrüchte in Europa führen, insbesondere jetzt, da sich hier die Ernte etwas verzögert. 

Quelle: castellonplaza.com 


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