Geringere Nachfrage nach Bio in französischen Supermärkten

Nach Angaben des Verbandes Initiative Bio Bretagne sieht sich der Biosektor im Allgemeinen mit einem Rückgang des Verbrauchs in den Supermärkten konfrontiert. Der Vorsitzende Denis Paturel befürchtet, dass die Bio-Erzeuger zur konventionellen Landwirtschaft zurückkehren werden.

„Der ökologische Landbau ist bei den Verbrauchern sehr beliebt. Wir hatten in den letzten Jahren ein ziemlich außergewöhnliches zweistelliges Wachstum, und der Lockdown hat den Bio-Absatz auf eine etwas künstliche Weise angekurbelt“, erklärt Denis Paturel. „Nun aber geht die Nachfrage zurück, und das macht uns Sorgen. Das Interesse der Verbraucher an Bioprodukten ist gering.“

Die Preise könnten etwas mit diesem Rückgang des Verbrauchs zu tun haben. „Das ist gut möglich. Die Verbraucher verlangen viel von den Landwirten, und wenn sie liefern, wollen sie auch gute Preise. Wenn der Preis ein Hemmfaktor ist, müssen Lösungen gefunden werden. Eine der Lösungen könnte darin bestehen, die Mehrwertsteuer zu senken, aber am Ende entscheiden die Verbraucher; sie müssen mitziehen.“ 

Bei Bio-Obst und -Gemüse sind die Fachleute mit der Preiskonkurrenz der Bioprodukte aus Spanien konfrontiert. Laut Initiative Bio Bretagne ging der Einkauf von 15 Bio-Frischobst und -Gemüse im zweiten Quartal 2021 mengenmäßig um 14,6% zurück.

Quelle: ouest-france.fr


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