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Kartoffel-Marktbericht KW 39:

Bundesweite Gesamterntemenge bei 10,6 Millionen Tonnen

Die Nachfrage am Kartoffelmarkt ist noch zufriedenstellend schreibt Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Durch Bevorratungsaktionen im LEH kommt es zu einer leichten Absatzbelebung. Die Marktversorgung erfolgt noch überwiegend mit regionaler Ware. Aufgrund guter Erntebedingungen sind Kartoffelernte und Einlagerung weit vorangeschritten. Vereinzelt haben Erzeuger die Erntearbeiten auch schon abgeschlossen. Die Erzeugerpreise bleiben vorerst stabil. Vorläufigen Meldungen aus der BEE zufolge ist die bundesweite Erntemenge um 9,2 Prozent geringer als zum Vorjahr, was die Marktverhältnisse festigen könnte.

Hessen: Ausreichende Mengen sorgen für Preisdruck
Am Kartoffelmarkt setzen sich die ruhigen Geschäfte fort meldet Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Ausreichende Mengen stehen zur Verfügung und sorgen für Preisdruck. Zudem drängen instabile Partien zu einer schnellen Vermarktung. Erneut wurden die Preise nach unten korrigiert. Immerhin rechnen die Marktbeteiligten mit einer Konsolidierungsphase auf dem erreichten Niveau. Im LEH sollen wiederholte Verkaufsaktionen für eine verbesserte Nachfrage sorgen. Die Rodearbeiten dürften bis Mitte des Monats abgeschlossen sein. Teilweise sind die Qualitäten enttäuschend und einige Sorten haben erhebliche Schwankungen bei den Größensortierungen. In der Direktvermarktung gewinnen die kleineren Gebinde immer größere Beliebtheit.

Niedersachsen: Luftfeuchtigkeit erschwert Einlagerungsbedingungen
Der Bauernverband Niedersachsen meldet, dass entsprechend der Basis (Sortierung 35 - 65, weniger als 8% Mängel, hell- und festschalige Ware, lose, frei Erfassungsstelle je 100 kg) in der vergangenen Woche folgende Preise gezahlt wurden:

Abhängig von der Qualität sind weiterhin Zu- bzw. Abschläge möglich. Beachten Sie bitte folgende Markthinweise: Die trockenen Phasen zwischen dem Regen wurden genutzt, um die Kartoffellager zu füllen. Die hohe Luftfeuchtigkeit in den Nächten erschwerte die Einlagerungsbedingungen.

Schleswig-Holstein: Unterdurchschnittliche Durchmengen 
Die Kartoffelernte läuft. Teilweise kommt es zu Rodeunterbrechungen aufgrund von Problemen mit Nassfäule meldet Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Der Erntefortschritt wird auf 60-65 % geschätzt. Weiterhin gehen Marktteilnehmer von knapp unterdurchschnittlichen Erträgen aus. Die bundesweite Gesamterntemenge wird anhand der besonderen Ernteermittlung derzeit auf 10,6 Mio. t geschätzt. Demnach würden die Erträge 1,1 Mio. t unter dem Vorjahr liegen. Ein Minus von 5 % bei der Anbaufläche wird als Hauptgrund benannt.
Seitens der Packer wird Ware aus dem näheren Umfeld geordert. Hinzu kommen wacklige Partien hinsichtlich der Lagerfähigkeit. Für die schwächeren Partien herrscht daher ein leichter Angebotsdruck. Hier und da ist das verfügbare Kartoffelangebot begrenzt, da die Ware im Lager erst durchschwitzen muss. 
Die Exportgeschäfte sind angelaufen. Nun wartet man auf weitere Bestellungen. Sobald die Qualitäten von den Empfängerländern überprüft und als mindestens ausreichend eingeordnet worden sind, ist mit einem anziehenden Exporthandel zu rechnen.


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