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Frederic Unger von AgriPlace:

"Das Lieferkettengesetz bietet auch neue Handlungsmöglichkeiten an"

Das Lieferkettengesetz stellt die gesamte Obst- und Gemüsebranche vor zusätzliche Herausforderungen, ermöglicht aber auch neue Handlungswege. Zur Befolgung dieses Gesetzes werden viele deutsche Erzeuger, Händler, Einzelhändler etc. zusätzliche Daten sammeln müssen und zur Überprüfung vorweisen. Um dieser großen Menge an Daten gerecht zu werden, bietet das Unternehmen AgriPlace eine Plattform an, mit der Lieferanteninformationen von der gesamten Lieferkette transparent nachverfolgt werden können.


Frederic Unger

Themen wie Nachhaltigkeit, Lebensmittelsicherheit und Sozialstandards sind nicht nur für Händler und Lieferanten wichtig, sondern werden auch zunehmend von Verbrauchern nachgefragt. AgriPlace kooperiert in diesem Zusammenhang unter anderem mit Global G.A.P., wie Frederic Unger uns mitteilte: "Die Zusammenarbeit mit Global G.A.P. ist uns sehr wichtig. Besonders interessant für uns ist die automatische Erfassung von Sozial- und Nachhaltigkeitszertifikaten wie unter anderem GRASP oder SPRING. Mit diesen Zertifikaten können z.B. Sozialpraktiken und Wassernutzen landwirtschaftlicher Betriebe weltweit überprüft werden."  

Informationen für und von Händlern und Lieferanten
"Wir ermöglichen es unseren Nutzern Lieferantendokumente wie Lebensmittelsicherheits-, sowie Sozial-, Nachhaltigkeitszertifikate automatisch zu sammeln, diese effektiv zu verwalten und zu teilen. Seit neuestem erfasst unser System auch Laboranalysen, Produktspezifikationen und Lieferantenerklärungen vollkommen autonom für unsere Kunden. Im Prinzip sind das alles relevante Informationen, die Händler von ihren Lieferanten beziehen müssen, um konform zu arbeiten und die Produkte an den LEH oder an die HoReCa verkaufen zu können", sagt Unger. Die Daten werden dabei stets gemäß der EU-Datenschutzverordnung gesammelt und verarbeitet. 

Die Plattform AgriPlace Chain wird hauptsächlich von Händlern genutzt, um Informationen und Zertifikate von Datenbanken wie GLOBALG.A.P. und Labore oder direkt von Lieferanten und Produzenten zu beziehen. Betriebe innerhalb einer Lieferkette, welche die steigenden Anforderungen an Lebensmittelprodukte nicht erfüllen können, werden Schwierigkeiten haben ihre Produkte an den LEH zu vermarkten.

Das Lieferkettengesetz als große Geschäftschance
"Wir sehen das Lieferkettengesetz als große Geschäftschance für Händler, sich im Markt zu beweisen und zu zeigen, wie digital als auch transparent sie arbeiten können und insbesondere wie viel Verantwortung sie für die Lieferketten ihrer Produkte übernehmen können. Es ist nachvollziehbar, dass es für einzelne Betriebe und Erzeuger weltweit schwierig sein wird, so viele Dokumente zusammenzustellen, zumal noch viele weitere Anforderungen von der EU hinzukommen. Wir gehen aber davon aus, dass die Chancen die Herausforderungen überwiegen", so Unger. Damit einhergehend wird sich auch die Arbeit von AgriPlace entsprechend anpassen. 

"Aufgrund der hohen Komplexität und steigenden Risiken für Händler, sehen wir das Lieferkettengesetz als Chance nicht nur die externe, sondern auch die interne Transparenz zu optimieren, das heißt: Weg vom Silodenken, da Informationen für Jeden abrufbar sind und effektivere Prozesse ermöglicht werden. Zusammen mit unserem AgriPlace Chain-System lassen sich so nicht nur Qualitätsaktivitäten sondern auch Arbeitsprozesse im Vertrieb und im Einkauf optimieren.“ 

Der Anspruch des Unternehmens ist es, die gesamte Lieferkette zu digitalisieren bzw. die dahinterliegenden Informationen digital aufzubereiten. "Nutzer unseres Systems können Informationen automatisch abrufen und Daten der Lieferkette durch z.B. GGN und CoC-Nummer validieren. Die manuelle Arbeit und das Fehlerpotential wird dadurch drastisch reduziert, da Dokumente und Lieferanteninformationen nicht ständig geprüft und aktualisiert werden müssen." Gerade für Erzeuger und Erzeugergenossenschaften, wird es die Plattform so einfach wie möglich machen, Dokumente hochzuladen und in die Lieferkette zu integrieren. 

Weitere Informationen:
Frederic Unger
Agriplace
Oostenburgermiddenstraat 206
1018 LL Amsterdam
Niederlande
Tel.: +31 (0) 85 48 97 333
E-Mail: info@agriplace.com  
Web: https://www.agriplace.com/?lang=de  


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