Coophuelva will in der nächsten Saison die Heidelbeersparte deutlich ausbauen

Der südspanische Erzeugerverband Costa de Huelva (Coophuelva) hat die Beerenobstsaison 2020/2021 mit einem Ertrag von knapp 18.000 Tonnen abgeschlossen. Nach Angaben des Direktors der Genossenschaft, Bartolomé Fernández, entfielen 6.700 Tonnen auf den Anbau von Blaubeeren, der beliebtesten Frucht unter den angeschlossenen Erzeugern. Es folgten Erdbeeren mit 6.650 Tonnen, Himbeeren mit 4.310 Tonnen und Brombeeren mit 22 Tonnen.

Die Heidelbeeranbaufläche des Verbandes betrug in der letzten Saison 500 Hektar und der Heidelbeeranbau machte fast 40% des Umsatzes von Coophuelva aus. Im nächsten Jahr wird die Genossenschaft auch neue Sorten von Onubafruit testen. „Damit wollen wir ein deutlich größeres Absatzfenster erreichen und innerhalb von zwei Jahren auch unsere Umsätze deutlich steigern“, sagt Fernández.

Sturm Filomena
Der Direktor des Erzeugerverbandes bestätigt, dass der Erdbeeranbau im Januar von der Kaltfront und dem Sturm Filomena betroffen war. „Es gab Tage, an denen wir fast 50% der Erdbeeren, die in unsere Lagerhallen gelangten, in die verarbeitende Industrie weiterleiten mussten, da die Früchte aufgrund von Botrytis und anderen regenbedingten Krankheiten nicht die richtige Qualität für den Verkauf als Frischobst hatten. Danach verbesserten sich die Qualität und auch die Preise nach und nach. Die Preise waren nie sehr gut, aber akzeptabel." Die Ernte lag am Ende etwa 10 bis 15% unter den Erwartungen.

Die Erdbeeranbaufläche von Coophuelva betrug in der letzten Saison etwa 175 Hektar und wird im nächsten Jahr voraussichtlich um 40% zugunsten des Heidelbeeranbaus schrumpfen. Die Himbeeranbaufläche betrug ebenfalls ca. 175 Hektar und soll auch in der kommenden Saison gleich bleiben. Knapp über 4.300 Tonnen Himbeeren wurden geerntet. Die Genossenschaft bewirtschaftet etwa 3 Hektar Brombeeren und der Ertrag in der letzten Saison betrug 22 Tonnen.

Zunahme der Avocado-Anbaufläche
Die Mitglieder von Coophuelva bauen auch Avocados auf rund 150 Hektar auf dem Gebiet der Gemeinde Gibraleón an. Ungefähr 220 Tonnen Avocado wurden in diesem Jahr gepflückt. „Im nächsten Jahr erwarten wir eine Ernte zwischen 1.600 und 1.800 Tonnen Avocados und auch die Anbaufläche wird sich ausweiten“, sagte Bartolomé Fernández.  

Quelle: agrodiariohuelva.es  


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