Die Wasserfußabdruck der Gewächshäuser von Almería ist bis zu 20-mal kleiner als der spanische landwirtschaftliche Durchschnitt

Drei Viertel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, aber weniger als 1% davon ist Süßwasser. Wasser ist daher eine knappe, aber lebensnotwendige Ressource. Daher muss es auch in Sektoren, in denen man auf seine Verwendung angewiesen ist, mit Sorgfalt behandelt werden. Die Landwirtschaft ist der größte Wasserverbraucher aller Wirtschaftszweige.

In den Gewächshäusern von Südeuropa, die sich hauptsächlich in dem wichtigsten europäischen Obst- und Gemüseanbaugebiet in der spanischen Provinz Almería und der Küste von Granada befinden, ist der Wasserfußabdruck bis zu 20-mal geringer als im Durchschnitt der spanischen Landwirtschaft.

Integriertes Bewässerungs- und Klimatisierungssystem zur Optimierung des Wasser- und Düngereinsatzes.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat errechnet, dass die tägliche Nahrungsproduktion für eine Person je nach Ernährungsgewohnheiten zwischen 2.000 und 5.000 Liter Wasser benötigt. In Bezug auf den Wasserverbrauch handeln die Gewächshausgemüsebauern im Südosten Spaniens verglichen mit dem Rest der Welt sehr gut.

Sie verwenden zum Beispiel die traditionelle Enarenado-Technik (eine Sandschicht von 10 bis 12 cm über der Mistschicht und dem ursprünglichem Lehmboden), die eine Versalzung der oberen Bodenschichten und auch den Wasserverlust durch direkte Verdunstung verhindert. Auch die Modernisierung von Tropfbewässerungssystemen steht nicht still. Diese Technik ermöglicht auch die Fertigation, d.h. die gemeinsame Zufuhr von Wasser und Düngemitteln entsprechend dem pflanzlichen Bedarf.

In den letzten Jahren wurden in diese Methoden immer mehr Technologien integriert, die eine lokale, computergesteuerte Hochfrequenz-Bewässerung ermöglichen. Verschiedene Sensoren informieren den Anbauer über die Verfügbarkeit von Wasser im Boden sowie die Nährstoffkonzentration. Außerdem werden immer mehr Bewässerungssysteme installiert, die an Klimatisierungssysteme gekoppelt sind, sodass jeder Tropfen Wasser optimal genutzt werden kann.

Ein mit schwarzem Tuch abgedeckter Wassertank zur Verhinderung des Algenwachstums.

Ein weiterer wichtiger Fortschritt ist der Einsatz von Rinnen, die das Regenwasser zur späteren Bewässerung in ein Wasserreservoir ableiten. Das System ist Pflicht in allen Gewächshäusern. Untersuchungen der IFAPA haben gezeigt, dass die Regenwassernutzung während des Anbaus mehr als 35% des Pflanzenbedarfs decken kann.

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