Speisekartoffeln KW 25/2021

'Die Verfügbarkeit inländischer Speisefrühkartoffeln dehnte sich augenscheinlich aus'

Aus dem aktuellen Bericht des BLE geht hervor, dass die Verfügbarkeit inländischer Speisefrühkartoffeln sich augenscheinlich ausdehnte. Die Nachfrage hatte sich demgegenüber eingeschränkt: Das sommerliche Wetter sowie der Ferienanfang in Teilen Deutschlands verminderte die Unterbringungsmöglichkeiten. Die Händler waren daher gezwungen, ihre bisherigen Forderungen zu reduzieren. Bestände konnten so aber auch nicht gänzlich vermieden werden. Von den Vergünstigungen waren nicht nur die einheimischen, sondern insbesondere auch die italienischen und zyprischen Chargen betroffen. Im Bereich der Speiselagerkartoffeln verlief der Absatz in sehr ruhigen Bahnen. Die Bereitstellung begrenzte sich ebenso wie das Interesse. Die Notierungen verharrten daher oftmals auf dem Niveau der Vorwoche. Mengeninduzierte Verteuerungen waren dabei ebenso zu beobachten wie qualitätsbedingte Verbilligungen.

Rheinland-Pfalz: Kühle Temperaturen kommen Speisekartoffelnachfrage zugute

Die etwas kühleren Temperaturen kommen der Speisekartoffelnachfrage zugute. Im Lebensmitteleinzelhandel vergrößert sich das Angebot an regionaler Frühware. Immer wieder behindern umfangreiche Regenfälle die Rodearbeiten in der Pfalz, daraus folgend werden termingerechte Lieferungen erschwert. Die Erzeugerpreise liegen über dem Vorjahresniveau, meldet die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

Hessen: Alterntige Ware soll in dieser Woche auslaufen

Alterntige Ware soll in dieser Woche auslaufen. Unterdessen läuft die Umstellung auf neuerntige Ware. Auch Importware steht noch zur Verfügung mit rückläufigen Mengen. Durch das vielfältige Angebot wurden die Erzeugerpreise zur Vorwoche etwas gesenkt. Die Nachfrage nach neuen Kartoffeln liegt bestenfalls im normalen Rahmen und kann bequem gedeckt werden. An den vergangenen heißen Tagen fanden Speisekartoffeln ohnehin kaum Interesse. In der Folge stehen die Preise für alterntige Ware unter Druck und dürften in den nächsten Tagen weiter nachgeben, berichtet der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Schleswig-Holstein: Nachfrage nach Frühkartoffeln steigt 

Mit ca. 3 Wochen Verspätung hat auch hierzulande die Ernte der Frühkaroffeln begonnen, so die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Die geringen Erntemengen aus dem Folienanbau, werden vorerst im Direktabsatz verkauft. Im LEH dominiert Importware. Auch Lieferungen aus anderen Bundesländern ergänzen das Angebot. Die Zufuhren aus den Mittelmeerländern gehen zurück. Restbestände aus der alten Ernte sind nur noch selten zu finden. Damit steigt die Nachfrage nach Frühkartoffeln.  Erst Mitte Juli werden größere Bestände an Frühware aus dem Feldanbau (ohne Folie) erntereif sein. Die Kurse bewegen sich auf dem Niveau der Vorjahre. Bereits jetzt sorgt die Öffnung der Restaurants, Großküchen und Hotels für eine zusätzliche Nachfrage. Die Kurse für Frühkartoffeln liegen in Pfalz etwas über 50 €/dt. In Niedersachen werden noch über 60 €/dt erzielt. Hierzulande liegt der Preis für den 2,5 kg Beutel bei etwa 4,50 €. Die hier in den Tabellen ausgewiesen Preise gelten für Ware der alten Ernte. Zum Teil liegen die Erlöse auch unter diesen Kursen. Diese Notierungen laufen demnächst aus. 


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