Thomas Franz führt auf dem Berliner Großmarkt einen Obst- und Gemüsehandel in dritter Generation. Seit einem Jahr kämpft er ums Überleben. Es geht um alles. Ein Hotel und fünf Restaurants hat Franz bereits aus seiner Kundenliste an die Insolvenzverwalter verloren. Die zwei der drei Kühlräume, die Franz schon vor einem Jahr abgeschaltet hatte, sind bis heute nicht wieder in Betrieb. Seine Umsätze seien um 80 Prozent eingebrochen, während viele Kosten zu 100 Prozent weiter liefen. „Ich verliere Monat für Monat 50.000 Euro“, sagt er zur Berliner Zeitung.
Blick auf den Fuhrpark am Berliner Fruchthof / Bild: Früchte Franz
Um seine Firma am Leben zu erhalten, hat Franz einen zinslosen Kredit über 500.000 Euro aufgenommen, der wie die aufgeschobenen Mietkosten irgendwann bedient werden muss. Dabei steht für ihn sehr viel auf dem Spiel. Der Unternehmer ist nicht angestellter Geschäftsführer einer GmbH, sondern „Eingetragener Kaufmann“ und haftet damit für alles mit seinem Privatvermögen. Der 57-Jährige weiß: „Wenn ich das Geschäft nicht halten kann, muss ich auch Privatinsolvenz anmelden.“
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